Angst um meine Ehe

      Angst um meine Ehe

      Hallo, ich bin 41 Jahre alt und seit 13 Jahren (insgesamt kennen wir uns 16 Jahre) mit meiner Frau (34)verheiratet. Zusammen haben wir zwei Kinder 11 und 13 Jahre alt.

      Bisher verlief unsere Ehe relativ "normal". Hier und da mal ein Streit, meistens um Nichtigkeiten. Ich fühlte mich sehr wohl in unserer Beziehung.

      Vor ca. 4 Monaten fing es dann an. Wir hatten einen kleinen Streit (war es nicht einmal, es ging um was wir zu Abend essen) als meine Frau mir sagte, dass sie für mich nichts mehr fühle und und sie eine Auszeit bräuchte. Das wir uns ein paar Wochen mal nicht mehr sehen.

      Ihre Probleme mit mir:
      Sie fühle sich eingeschränkt. Eines Ihrer Probleme sei außerdem das sie sich "überwacht" zu fühlen. Hintergrund: Meine Frau ging von Zeit zu Zeit mit Ihren Freundinnen aus oder z. B. zum Altweiberfasching. Ich habe ja auch kein Problem damit. Ich bat sie nur, ob sie mir im Laufe des Abends eine kurze SMS schreiben würde, wie es denn sei, ob alles ok ist und wie spät es ungefähr wird, da ich nicht schlafen kann, wenn Sie nicht da ist. So hätte ich es auch gerne gehabt, wenn sie mit Ihren Freundinnen so aus geht, dass sie mir im Laufe des Abends kurz schreibt, wie spät es wird(wenn es sehr spät geworden wäre, hätte ich auch kein Problem damit gehabt).Sie fühlt sich dadurch überwacht und in ihrer Freiheit eingeschränkt. Ich denke aber. dass man sie kurz austauscht und dann ist es doch ok. Ein anderes "großes" Thema war wer.kennt-wen. Vor ca 3 Jahren meldete sie sich dort an. Von Beginn an hatte ich meine Probleme damit (heute denke ich übrigens anderst darüber, ist meiner Meinung nach nur oberflächlich!). Wir hatten immer wieder Streit deswegen, da ich mit ihren vielen Bekannten nicht zurecht kam. Ich war eifersüchtig und nicht gewohnt, dass auf einmal so viele auch Männer kennt. Muss dazu sagen, dass meine Frau in den letzten Jahren viel abgenommen hat und sich äußerlich dadurch veränderte und sehr attraktiv ist.Einmal habe ich durch Zufall eine Mail von ihr gelesen, in der sie Kontakt mit einem anderen Bekannten hatte. Der wohnte jedoch weit weg, war also eigentlich keine "Gefahr". In der Mail stand, was sie so machen würde und am Schluß Bussi.
      Ich stellte sie zur Rede und sie meinte das sei alles harmlos. Ich schrieb den Kameraden an und auf mein Drohen hin stellten sie den Kontakt ein. Um mir nicht weh zu tun, nahm sie unseren Laptop fortan mit aufs Klo und schrieb von da (toll).
      Ich bin im Laufe unserer Ehe auch ein bisschen gemütlich geworden. Ich hatte 2x in der Woche Training mit meinen Sohn, half im Haushalt mit. Am Wochende gingen wir z. B. essen. Einen richtigen Freund habe ich leider nicht, auch keine anderen Freunde. Nicht das wir uns mit niemanden trafen, es waren halt immer Bekannte mit denen wir uns beide gut verstanden. Nur ich selbst hatte keine Freunde mit denen ich alleine (ohne meine Frau) mal ein Bierchen trinken ging.Auch das bekam ich zum Vorwurf. Nur ich war damit zufrieden und brauchte das zu dieser Zeit nicht.

      Ich fiel aus allen Wolken, zog eine Nacht zu meinen Eltern und suchte am nächsten Tag wieder das Gespräch mit ihr. Ich bekniete sie, es doch noch einmal zu probieren. Unter Tränen sagte sie ja es noch einmal probieren zu wollen.

      Das nächste viertel Jahr verlief icht gut. Nebenbei dachte ich auch noch in meiner Verzweiflung, da steckt ein anderer Mann dahinter und war dementsprechend "wachsam". Wir tauschten Zärtlichkeiten aus (kein Sex), küssten uns und hielten Händchen. Jedoch musste ich immer den Anfang machen. Von ihr aus kam da nichts. Sie machte jedoch mit und manchmal kam es mir so vor, als wolle sie, dann aber machte Sie einen Rückzieher. Ich habe mir das dann so gedacht, Ihr Herz will aber ihr Kopf nicht. Ihre Köpersprache war meistens abweisen.
      Dazu kam noch ein anderer wichtiger Punkt. Vor ca. 6 Monaten traff sie sich zufällig mit einer alten Kollegin. Sie hatten darufhin den besten Kontakt. Telefonierten 1 bis 2x am Tag miteinander und das teilweise sehr lange. Diese neue Freundin lebte allein mit Kind. Beabsichtigt oder nicht machte sie es meiner Frau vor, du kannst es auch alleine schaffen. Wir brauchen doch keien Männer!
      Zurück zum Thema Eifersucht. Wir gesagt vermutete ich einen anderen Mann hinter allem (heute denke ich das nicht mehr). Meine Frau hatte auf einmal die Anwandlung nicht mehr mit dem Laptop aufs Klo zu gehen, sondern mit Ihrem Handy. 3 bis 4 mal am Abend machte sie das so. ich dachte da steckt doch was anderes dahinter. Sie sagte sie spiele nur damit.

      So nun lebe ich 3,5 Wochen mei meinen Eltern und hab nur noch über meine Kinder Kontakt zu ihr. Gestern habe ich einen Termin bei einer Eheberatung gemacht und sie auch eingeladen. Ich habe sie gebeten, mir Bescheid zu geben, ob sie mit kommt. Von meiner Tochter erfuhr ich, das sie es nicht weiß wann sie eine Antwort gefunden hat.

      Ich liebe meine Frau sehr und möchte Sie nicht verlieren. Was kann ich den tun? Ich bin sehr verzweifelt.

      chris70;174493 schrieb:

      Hallo, ich bin 41 Jahre alt und seit 13 Jahren (insgesamt kennen wir uns 16 Jahre) mit meiner Frau (34)verheiratet. Zusammen haben wir zwei Kinder 11 und 13 Jahre alt.

      Bisher verlief unsere Ehe relativ "normal". Hier und da mal ein Streit, meistens um Nichtigkeiten. Ich fühlte mich sehr wohl in unserer Beziehung.

      Vor ca. 4 Monaten fing es dann an. Wir hatten einen kleinen Streit (war es nicht einmal, es ging um was wir zu Abend essen) als meine Frau mir sagte, dass sie für mich nichts mehr fühle und und sie eine Auszeit bräuchte. Das wir uns ein paar Wochen mal nicht mehr sehen.

      Ihre Probleme mit mir:
      Sie fühle sich eingeschränkt. Eines Ihrer Probleme sei außerdem das sie sich "überwacht" zu fühlen. Hintergrund: Meine Frau ging von Zeit zu Zeit mit Ihren Freundinnen aus oder z. B. zum Altweiberfasching. Ich habe ja auch kein Problem damit. Ich bat sie nur, ob sie mir im Laufe des Abends eine kurze SMS schreiben würde, wie es denn sei, ob alles ok ist und wie spät es ungefähr wird, da ich nicht schlafen kann, wenn Sie nicht da ist. So hätte ich es auch gerne gehabt, wenn sie mit Ihren Freundinnen so aus geht, dass sie mir im Laufe des Abends kurz schreibt, wie spät es wird(wenn es sehr spät geworden wäre, hätte ich auch kein Problem damit gehabt).Sie fühlt sich dadurch überwacht und in ihrer Freiheit eingeschränkt. Ich denke aber. dass man sie kurz austauscht und dann ist es doch ok. Ein anderes "großes" Thema war wer.kennt-wen. Vor ca 3 Jahren meldete sie sich dort an. Von Beginn an hatte ich meine Probleme damit (heute denke ich übrigens anderst darüber, ist meiner Meinung nach nur oberflächlich!). Wir hatten immer wieder Streit deswegen, da ich mit ihren vielen Bekannten nicht zurecht kam. Ich war eifersüchtig und nicht gewohnt, dass auf einmal so viele auch Männer kennt. Muss dazu sagen, dass meine Frau in den letzten Jahren viel abgenommen hat und sich äußerlich dadurch veränderte und sehr attraktiv ist.Einmal habe ich durch Zufall eine Mail von ihr gelesen, in der sie Kontakt mit einem anderen Bekannten hatte. Der wohnte jedoch weit weg, war also eigentlich keine "Gefahr". In der Mail stand, was sie so machen würde und am Schluß Bussi.
      Ich stellte sie zur Rede und sie meinte das sei alles harmlos. Ich schrieb den Kameraden an und auf mein Drohen hin stellten sie den Kontakt ein. Um mir nicht weh zu tun, nahm sie unseren Laptop fortan mit aufs Klo und schrieb von da (toll).
      Ich bin im Laufe unserer Ehe auch ein bisschen gemütlich geworden. Ich hatte 2x in der Woche Training mit meinen Sohn, half im Haushalt mit. Am Wochende gingen wir z. B. essen. Einen richtigen Freund habe ich leider nicht, auch keine anderen Freunde. Nicht das wir uns mit niemanden trafen, es waren halt immer Bekannte mit denen wir uns beide gut verstanden. Nur ich selbst hatte keine Freunde mit denen ich alleine (ohne meine Frau) mal ein Bierchen trinken ging.Auch das bekam ich zum Vorwurf. Nur ich war damit zufrieden und brauchte das zu dieser Zeit nicht.

      Ich fiel aus allen Wolken, zog eine Nacht zu meinen Eltern und suchte am nächsten Tag wieder das Gespräch mit ihr. Ich bekniete sie, es doch noch einmal zu probieren. Unter Tränen sagte sie ja es noch einmal probieren zu wollen.

      Das nächste viertel Jahr verlief icht gut. Nebenbei dachte ich auch noch in meiner Verzweiflung, da steckt ein anderer Mann dahinter und war dementsprechend "wachsam". Wir tauschten Zärtlichkeiten aus (kein Sex), küssten uns und hielten Händchen. Jedoch musste ich immer den Anfang machen. Von ihr aus kam da nichts. Sie machte jedoch mit und manchmal kam es mir so vor, als wolle sie, dann aber machte Sie einen Rückzieher. Ich habe mir das dann so gedacht, Ihr Herz will aber ihr Kopf nicht. Ihre Köpersprache war meistens abweisen.
      Dazu kam noch ein anderer wichtiger Punkt. Vor ca. 6 Monaten traff sie sich zufällig mit einer alten Kollegin. Sie hatten darufhin den besten Kontakt. Telefonierten 1 bis 2x am Tag miteinander und das teilweise sehr lange. Diese neue Freundin lebte allein mit Kind. Beabsichtigt oder nicht machte sie es meiner Frau vor, du kannst es auch alleine schaffen. Wir brauchen doch keien Männer!
      Zurück zum Thema Eifersucht. Wir gesagt vermutete ich einen anderen Mann hinter allem (heute denke ich das nicht mehr). Meine Frau hatte auf einmal die Anwandlung nicht mehr mit dem Laptop aufs Klo zu gehen, sondern mit Ihrem Handy. 3 bis 4 mal am Abend machte sie das so. ich dachte da steckt doch was anderes dahinter. Sie sagte sie spiele nur damit.

      So nun lebe ich 3,5 Wochen mei meinen Eltern und hab nur noch über meine Kinder Kontakt zu ihr. Gestern habe ich einen Termin bei einer Eheberatung gemacht und sie auch eingeladen. Ich habe sie gebeten, mir Bescheid zu geben, ob sie mit kommt. Von meiner Tochter erfuhr ich, das sie es nicht weiß wann sie eine Antwort gefunden hat.

      Ich liebe meine Frau sehr und möchte Sie nicht verlieren. Was kann ich den tun? Ich bin sehr verzweifelt.


      Hallo Chris

      Du liebst deine Frau, das merkt man an deiner Schilderung, aber ich kann auch ihren Vorwurf an dich verstehen, dass du sie einschränkst.
      Von außen gesehen (anhand deines Posts) wirkt dein Verhalten kontrollierend und klammernd! Deine Motivation dafür ist sicher, dass du sie eben nicht verlieren willst, aber genau das wird passieren, wenn du sie weiterhin so bedrängst.

      Vom Gefühl her, hat eure Ehe sicher noch eine Chance, aber nur, wenn ihr euch Hilfe sucht und BEIDE an euch arbeitet. Von daher finde ich es schon mal toll, dass du eine Eheberatung anstrebst.

      Kitty
      auch wenn ich vom Namen her (verwirrt mich etwas :schwindel ) eher du sein müsste, kann ich hier doch die Gegenpartei besser verstehen.

      wenn ich mir vorstelle, ich würde meinen Laptop mit aufs Klo nehmen, dann müsste ich mich schon sehr kontrolliert und eingeengt fühlen und das ginge für mich gar nicht. Ebenso wenig könnte ich damit leben, dass ich immer Bescheid geben muss, wo ich bin und wie es dort ist und vor allem wie lange ich bleibe.

      ich sehe es trotz allem ähnlich wie meine Vorschreiberin.
      Einsicht ist der erste Weg zur Besserung und du scheinst dir Gedanken zu machen, schreibst uns hier offen, um was für Dinge es geht, setzt dich damit auseinander und das ist eine gute Basis, um an sich zu arbeiten.
      Das mit der Einsicht stimmt schon. Das mit dem Bescheid geben, habe ich in letzter Zeit (liegt auch schon eine ganze Weile zurück) auch gelassen . Nur ich bekomme es immer noch vorgeworfen. Ich bin auch in wkw gegangen, dachte, wenn ich drin bin, dann geht sie offener damit um und muss nicht mehr aufs Klo rennen. War anscheinend ein Fehler.Wahrscheinlich fühlt sie sich dadurch noch mehr überwacht. Was meint ihr, soll ich das rückgängigmachen?
      Dazu muss ich aber zu meiner "Verteidigung" noch eins loswerden. Ich arbeite normal 8 Stunden am Tag, meine Frau 2x halbtags einen Vormittag. Sie konnte sich Ihre weitere Zeit (Haushalt und Kinder) immer frei einteilen. Sie war im Sommer z. B. öfters am Baggersee oder sie konnte sich "frei" bewegen (nicht das es heißt,ich würde sie überwachen). Ich habe ihr da nie gesagt, ist der Haushalt nicht gemacht oder wie siehts denn hier aus.Ich habe ihr diese Zeit auch immer gegönnt.
      Ein weiterses Thema in unserer Ehe ist die "Wertschöpfung" in unserer Ehe.Sie arbeitet als Zahnarzthelferin und hat eigentlich immer Pfeifen als Chefs. Ich habe sie für ihr "durchhalten" und die Arbeit die sie leistet öfters gelobt und ihr gesagt wie toll auch alles zu Hause läuft. Anders herum habe ich das aber noch nie gehört. Da heißt es nur, ihr habt ein super Bertriebsklima,ist doch alles easy. Daheim brauchst du auch nichts mehr machen ist ja alles gemacht. Dies stimmt aber denke ich nicht. Ich mache sehr wohl meinen Teil im Haushalt und manchmal auch mehr.

      Ich habe sie auch zur Eheberatung eingeladen. Sie meinte, wenn sie weiß, was sie letzendlich will, wird sie mir meine Entscheidung mitteilen.
      Dreieinhalb Wochen hatte Sie bisher Zeit,sind schon lange zum Überlegen. Ich weiß auch nicht wie viel Zeit sie noch braucht. Ich hoffe nur sie kommt.
      Eins habe ich noch vergessen. Das mit dem Laptop mit aufs Klo nehmen. Meine Frau benötigt immer sehr viel Zeit dort. Um sich die Zeit auch zu "vertreiben" nahm sie den Laptop dort mit hin.
      Außerdem konnte Sie den ganzen Tag sich im Internet "aufhalten", da ich ja erst ab 17.00 Uhr zuhause bin. Das nur am Rande.
      Und noch eins. Das mit dem SMS schreiben bezog sich nur darauf, wenn es später werden sollte. Ich hab da auch keine Zeit für mich oder sie gesetzt (wäre ja noch schöner). Ich meinte nur, wenn es später wird. Noch eine Sache zu dir Chris. Sie musste mir nicht immer sagen wo sie ist und was sie macht. Das war nur an diesen Abenden, die nicht oft vorkamen, da sie ihre Freundinnen oftmals tagsüber schon traf und dann auch abends wieder da war. Wie gesagt, dass ich sie gebeten habe eine sms zu schreiben liegt schon eine Weile zurück. Zwischen diesen Abläufen lag natürlich auch immer ein größerer Zeitraum.
      Ich will dies nur nochmal erwähnt haben, da ich dies in meinem Anfangstext nicht richtig geschrieben habe.Bitte nicht böse sein.

      chris70;174538 schrieb:

      Ich bin auch in wkw gegangen, dachte, wenn ich drin bin, dann geht sie offener damit um und muss nicht mehr aufs Klo rennen. War anscheinend ein Fehler.Wahrscheinlich fühlt sie sich dadurch noch mehr überwacht. Was meint ihr, soll ich das rückgängigmachen?
      ich musste jetzt erst mal nachsehen, was wkw ist (schmunzl:), verstehe ich es richtig, dass deine Frau dort unterwegs war und du das mitbekommen hast und dich dann auch dort eingeklinkt hast? Ich kenne das nicht, kommuniziert man dort miteinander, mehrere Leute?

      Dazu muss ich aber zu meiner "Verteidigung" noch eins loswerden.
      du brauchst dich nicht zu verteidigen, ich wollte nur anmerken, was mir aufgefallen ist und wie es mir damit ginge. Vielleicht kommt man so an den Kern der Dinge, wenn man sich darüber austauscht :)

      Anders herum habe ich das aber noch nie gehört. Da heißt es nur, ihr habt ein super Bertriebsklima,ist doch alles easy. Daheim brauchst du auch nichts mehr machen ist ja alles gemacht.
      dahinter könnte auch der Neid stehen, dass sie (fast) nur zuhause ist :doh: vielleicht würde sie sich auch wünschen, richtig zu arbeiten und Kollegen zu haben, mit denen man sich austauschen kann?
      Hallo, wkw=wer kennt wenn. Das ist ähnlich wie facebook. Du kannst dich dort anmelden und alte freunde oder Bekannte wieder zu
      sms schreiben habe ich mir abgewöhnt gehabt zu sagen (bekam ich aber immer noch vorgehalten).

      Hauptthema ist vielleicht dann doch die Gefühle die nicht mehr dazusein scheinen. Aber ich denke in jeder Ehe die länger hält hat man mal Zeiten, in denen man sich wünscht mal auch alleine zu sein. Hatte ich auch schon. Jedoch war der Partner immer in "Reichweite". Die Sehnsucht nach ihr war immer da.

      Anfangs hatte ich auch, wie auch eine gute Freundin meiner Frau, das Gefühl,dass nicht ich das Problem sei, sondern der Einfluss der Eltern meiner Frau. In ihrer Jugend wurde immer gesagt, du bist zu fett, schau dich mal an, so kann man doch nicht rumlaufen. Ist natürlich nicht einfach damit umzugehen.Meine Frau hat wie gesagt sehr abgenommen, hat mittlerweile Gr. 34-36 (so großist sie nicht, also nicht magersüchtig) und gibt ihrer Mutter mitllerweile richtig Kontra, wo ich einmal denke dass es fast zuviel ist. So versucht sie das, ich nenne es mal so, Kindheitstrauma zu vearbeiten. Nur hilft mir das ja nicht weiter. Aber wie gschrieben, ist nur unser Eindruck.
      also chris 70, meine exfrau fing seinerzeit genauso an wie deine frau.
      sie fühlte sich eingeengt, obwohl das wirklich nicht den tatsachen entsprach. es war nur eine ausrede. und die heimlichkeiten von ihr waren dann tatsächlich andere männer. das ganze theater hat sich dann über ca. 1,5 jahre hingezogen, in der zeit ich versucht habe sie zurück zu gewinnen. aber schlußendlich endete dann unser ehe.
      sie fühlte sich eingeengt, da sie nicht so einfach den kontakt zu anderen männern aufnehmen konnte. sie hat dann in ihren nachfolgenden beziehungen auch immer wieder ihre partner betrogen.
      in meiner exfrau steckte die vielmännerei in den adern, nur habe ich das zu spät erst erkennen können. :wave:
      Erni
      aaaaalso dazu muss ich nun was schreiben, ob ich will oder nicht ;) weil so lasse ich das nicht stehen (wo wir es gerade vom Frausein hatten): ich hatte auch schon Zeiten, in denen ich mich eingeengt gefühlt habe :agree: und dann habe ich mich was? Eingeengt gefühlt. Und sonst nichts.

      mach dem Armen Chris-Mann keine Angst :schmunzl:
      Also das mit dem Fremdgehen habe ich auch zu Beginn gedacht. Aber ich denke, dass zumindest bis jetzt kein anderer Mann dahinter steckt. Zum einen haben wir (noch) ein gemeinsames Konto und sie hebt relativ wenig ab (zum "Party machen reicht das nie). Zum anderen hat sie nur einen Wohnungsschlüssel und meine Tochter (13) lebt ja bei ihr und teilweise auch mein Sohn. Sie muss also zwangläufig viel zu Hause sein.

      Was meint ihr, wird sie zur Eheberatung kommen????? Kann die auch nach 4 Wochen getrennt leben noch helfen?

      chris70;174656 schrieb:

      meine Tochter (13) lebt ja bei ihr und teilweise auch mein Sohn. Sie muss also zwangläufig viel zu Hause sein.
      das klingt so als ob du nicht dort wohnst?

      Was meint ihr, wird sie zur Eheberatung kommen?????
      das kann keiner wissen.

      Kann die auch nach 4 Wochen getrennt leben noch helfen?
      natürlich :agree:

      aber eine Beratung ist nur der Wegweiser, handeln müsst ihr zwei beiden, da wird einem nix abgenommen an Arbeit, eher im Gegenteil :schmunzl:

      chris70;174656 schrieb:

      und meine Tochter (13) lebt ja bei ihr und teilweise auch mein Sohn. Sie muss also zwangläufig viel zu Hause sein.



      das sagt doch garnix....deine tochter geht doch in die schule, oder ?
      was passiert während der zeit ?
      ich kenne einen fall, mutter 37, tochter 12 und sohn 15. die mutter, geschieden hat seit nunmehr mehr als 2,5 jahren eine affaire mit einem verheirateten mann. ihre kinder und auch ihr exmann, sowie die frau von ihrem freund und seine kinder haben bisher überhaupt nicht mitbekommen, was da läuft und.......die mutter und ihr freund sehen sich sehr oft. :agree:
      Erni
      Ich lebe jetzt dreieinhalb Wochen bei meinen Eltern. Kontakt zu meiner Frau ist gleich Null. Im Internet hab ich gelesen, dass dies ein guter Weg sei um sich selbst zu finden. Alles andere würde mich nur wieder runterziehen. Ich hab eh viel zu viele Tiefs im Moment. Mein Hirn ist laufend am rattern. Was tun, wenn sie nicht kommt. Ich meine jetzt die finanziellen Dinge. Wann fange ich damit an? Wir haben ein gemeinsames Konto. Ein Bekannter riet mir, für den Zugriff aufs Konto
      ein Limit zu setzen ebenso, wenn das Konto auf Null ist, ihr keinen Zugriff erlauben. Außerdem mit unserer Wohnung. Zum Glück wohnen wir zur Miete, in einer 4 - Zimmer Wohnung. Ich denke ja, wenn Sie nicht mehr will,muss sie in eine kleinere ziehen. Was meint ihr? Soll ich das mit der Bankkarte gleich machen oder den Eheberatungstermin abwarten?
      kann ja sein, dass es dort so ist. Es waren jetzt 2 Wochen Ferien bei uns und meine Tochter viel zu Hause. Ausschließen kann man das ja nie,haste schon recht. Also wenn sie zum Eheberatugstermin nicht erscheint, dann ist wohl endgültig Schluß. Auch von meiner Seite. Ich habe alles versucht, dann gibt es nur den Weg der Scheidung, den ich dann auch gehen werde. Im Moment hat sich für sie ja nicht viel geändert, außer das mein Sohn nicht bei ihr ist (ich muss es so sagen, aber ich denke, dass dies eher eine Erleichterung für sie ist, da mein Sohn sehr anstrengend ist. Aber natürlich liebt sie ihn!) und eben halt ich. Es ist im Haushalt weniger zu tun und sonst kann sie sich ihre Zeit ja schön einteilen).
      Ach eins muss ich noch schreiben, von meiner Schwiegermutter!
      Vor zwei Tagen hat sie mir geschrieben und mich aufgefordert die Eheberatung doch zu machen, da zwar ihre Tochter zu ihr gesagt habe, sie wolle das machen aber es ist nichts geschen. Außerdem sagte sie,ich solle nicht den Depp aus mir machen lassen und sie vor vollendete Tatsachen stellen. Naja, die Schwiegermutter (steht voll auf meiner Seite, hat man auch nicht oft).