ruhe, gelassenheit, zuversicht und loslassen

      wenn ich mir jetzt marios verhalten anschaue, dann tut es mir sehr weh und heute ist ein tag, an dem ich denke, dass ALLES gegen ihn spricht. das will ich aber nicht denn mein bauchgefühl sagt immer noch nicht NEIN zu ihm.

      ich kann heute sein verhalten nicht neutral betrachten. noch dazu weil irgendwie in meinem thread neue aspekte hinzugekommen sind, die mir jetzt auch zu denken geben.
      Hallo Puma,
      ups sorry, natürlich erst 33! ;) Auch Skorpion, ja wir sind schon ne seltsame Bande. Zum Intensivdenken verurteilt, generell kann man das wohl nicht sagen aber hier im Forum häuft sich das Sternzeichen irgendwie.

      Na ja Mäusl,
      ich will Erni nicht unbedingt beipflichen aber das alle Männer immer Psychopaten sind oder waren die Du kennenlerntest kann definitiv nicht sein.
      Aus der Ferne kann man ja immer schlecht was sagen, weiß auch nicht recht wie man es sagen soll und so genau kennen wir uns ja auch nicht aber irgendwie finde ich mußt Du dein Leben komplett umstellen. Es muß mal ne grundlegende Veränderung her. Irgendwie Ballast, den Du vieleicht gar nicht spürst über Bord werfen. Raus aus dem Mäusebau,
      nicht nur wenn man in Urlaub fährt oder zum Sport geht, ich finde Bücher kratzen auch nur an der Oberfläche. Ach Mist ich krieg es irgendwie nicht hin auf den Punkt zu kommen. :wave:
      Zuerst mal - - - Danke Scorpio... :D :schmunzl:

      und nun

      Hallo Mäusl

      mäusl schrieb:

      ... verdammte gelassenheit.... verdammte ruhe....
      Ja das kenne ich, darum habe ich mich versucht in eine solche Situation zurück zu versetzen, um mich zu erinnern, wie ich mich da verhalte und was ich dagegen tue. Nicht ganz einfach, denn mir geht es zur Zeit ganz gut... Manchmal schliesse ich mich in ein Zimmer ein, oder wenn ich mich unbeobachtet fühle und führe Selbstgespräche, in denen ich die Ideale Situation herbeiführe. Mag komisch klingen, aber mir persönlich hilft es, weil ich selber auch die Seite des anderen darstelle, verstehst du?

      mäusl schrieb:

      ...loslassen heißt die devise ...
      ja, aber nur, wenn du das relativ "entspannt" tun kannst, erzwingen ist meistens nicht sehr hilfreich... dann schon eher hinsehen und anschauen (grenzt übrigens irgendwie an meine Methode, ist aber natürlich nicht jedermanns Sache...)

      mäusl schrieb:

      wieso ist es an manchen tagen schwerer?
      Gute Frage! Eine die ich selber nur zu gut kenne! Vielleicht sind wir an diesen Tagen zu sehr mit uns selber beschäftigt - oder zu wenig...?!

      mäusl schrieb:

      was macht ihr um "ruhig" zu werden? wie schraubt ihr eure erwartungen runter, wie könnt ihr "loslassen"?
      Das ist sehr schwer zu beantworten, finde ich, weil jeder für sich einen Weg finden muss. Hin und wieder halte ich mir mein Hoffnungs-Sprüchlein vor Augen (das ich inzwischen auch schon einige Male im Forum niedergeschrieben habe...): Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat -egal wie es ausgeht.

      mäusl schrieb:

      was macht ihr um "ruhig" zu werden? wie schraubt ihr eure erwartungen runter, wie könnt ihr "loslassen"?

      Hallo mäusl,

      kein Grund zur Panik. Was mir persönlich sehr gut hilft, ist - in dem Wissen, dass Gefühle und Launen nun mal nicht jeden Tag gleichbleibend sind - die Gewissheit, dass es am nächsten Tag anders aussieht und ich darüber schlafen muss. Gefühle werden auch im Schlaf verarbeitet und haben die Gelegenheit sich zu setzen. Bevor ich mich also um Kopf und Kragen weggrübele, warte ich einfach ab und schaue es mir an wie chris so treffend sagt, meist habe ich dann an einem anderen Tag wieder klareren Kopf.

      sonne
      vielen dank sonne! das rumpelsche gebet ist wunderschön. genau da liegt der haken!!!!

      ach ja, heute geht es mir sehr gut! irgendwie trifft alles ein bisschen zusammen. kaum befasse ich mich mit solchen themen, gehe ich gestern mit einem freund weg und es stellt sich heraus, dass er reiki-meister ist. habe heute morgen um 10 eine fernbehandlung bekommen. er meinte, dass er mir eine blockbehandlung empfehlen würde und das werden wir auch tun. wir suchen nur noch den geeigneten zeitpunkt.

      liegt es an reiki, dass es mir heute gut geht? egal, denn markus hat mich auf jeden fall weitergebracht!

      PUMA, markus hatte auch schon rückführungen. sehr interessant kann ich dir nur sagen! es gibt keine zufälle, ich MUSSTE mit markus genau zu diesem zeitpunkt zusammentreffen

      mäusl schrieb:

      vielen dank sonne! das rumpelsche gebet ist wunderschön. genau da liegt der haken!!!!

      WORIN soll der Haken liegen? Darin, dass das Gebet wunderschön ist??
      Ich finde, es gibt überhaupt keinen Haken, da in diesen drei Sätzen eigentlich genau das ausgedrückt wird, was im Leben von jedem Menschen wesentlich sein sollte. Es ist schlicht ein Gebet, das man praktizieren kann/darf/soll.... statt immer ein "aber, ja aber, da spricht doch was dagegen"!

      mäusl schrieb:

      markus hatte auch schon rückführungen. sehr interessant kann ich dir nur sagen!
      Das glaube ich dir sofort, dass es sehr interessant ist!

      mäusl schrieb:

      es gibt keine zufälle, ich MUSSTE mit markus genau zu diesem zeitpunkt zusammentreffen
      Zufälle gibt es so wie wir das Wort meistens interpretieren vielleicht nicht. Aber schau dieses Wort mal genau an: ZU FALLEN... Passt doch auch zu deiner Situation, er ist dir "zugefallen" :D verstehst du was ich meine?
      hi sonne, der haken ist, dass ICH das mal beherzigen sollte! ein wunderbares gebet, das ich mir zu herzen nehmen werde. hab mich nur blöd ausgedrückt.

      ja puma, er ist mir zugefallen. ich bin höchst gespannt was mir diese begegnung noch alles bescheren wird. es ist wohl erst der anfang! irgendwie nähere ich mich völlig anderen wegen. ich weiß nicht, ob du meinen thread verfolgst aber ich bzw mein geist befindet sich im umbruch!
      Ja, das glaube ich dir, dass du auf den weiteren Verlauf gespannt bist. Ich habe deinen Thread nur immer so am Rand mitverfolgt. Was für eine Art Umbruch deines Geistes ist das denn?

      Ich warte immer auf irgendwelche Zeichen, habe mich sogar schon als Medium versucht... Aber dazu war ich ganz eindeutig (noch) nicht bereit! Das ist eben meine Ungeduld; wenn ich eine Frage habe, dann will ich sie beantwortet bekommen und zwar sofort... Dabei habe ich gelernt, wie wahr der Spruch ist: Kommt Zeit, kommt Rat. Und ich glaube auch, dass ich die Art von "Hilfe" erst bekomme, wenn ich meine Ungeduld ablegen konnte.

      Ich habe im Moment mein Kopf voller Dinge (ich habe im "Ängste-Thread" darüber geschrieben...) und ich will ihn unbedingt frei kriegen, will mir nicht soviele Gedanken machen, will es einfach nur hinter mich bringen...
      Der Schlüssel ist im Endeffekt der Massstab, den wir an alles anlegen. Die Dinge sind so wichtig oder aufreibend, wie wir sie uns selber machen. Wir haben unsere eigenen Bewertungen, die wir anwenden.
      Wenn z.B. Leute einen Autounfall haben, dann regen sich manche total auf, andere sagen "ist ja nur Blech, hauptsache keiner verletzt".

      Ebenso in der Beziehung. Wenn mich meine Freundin 5 Tage lang nicht anruft, dann liegt es an mir, was ich daraus mache. Ich kenne viele, die sich dann aufregen, ich sag mir, seis drum. Die wird ihren Grund haben, und sonst kann ich ja auch anrufen, wenns mir wichtig ist.

      Was unsere Bewertung in Beziehungen auch stark treibt sind Erwartungen. Wir bilden uns unser eigenes SOLL, wie wir uns den Partner wünschen. Jede negative Differenz zu diesem Soll macht uns ungehalten. Das hab ich schon in allen Grössenklassen erlebt. Ob man mal nicht anruft oder irgendwie nicht sagt was die Freundin aber gerne gehört hätte, oder sonstwas.

      Die einfache Regel ist, je weniger Forderungen und Erwartungen man hat, desto weniger davon können Enttäuscht werden. Und die andere Regel ist, nimms nicht so schwer. Egal was dir vor die Füsse kommt, es liegt an dir selber, wir du das aufnimmst und wie du reagierst.

      Für mich ist ein Trick auch immer wieder zu sehen, was es wirklich für Probleme gibt. Wenn ich Kinder Hungern oder Erfrieren sehe, dann rege ich mich nicht über einen ausgebliebenen Telefonanruf auf.

      Da gabs hier doch mal diesen schönen Thread von wegen, wenn du dich über die Miete ärgerst, freu dich denn du hast eine Wohnung, wenn du dich über eine schlechte Note ärgerst, freu dich denn du hast Bildung, und so weiter. Darin liegt für mich der Schlüssen zur Erkenntnis. Fast alle unserer Probleme sind Luxussorgen, und eigentlich könnten wir uns freuen anstelle uns zu ärgern.

      Aber ich glaube der Mensch ist so, er braucht immer was zu meckern. Wer nix hat, der leidet ehrlich. Aber wir haben fliessend Wasser, auch warm, zu essen, ein Dach überm Kopf, eine Heizung, Kleidung, Bildung, meistens einen Job und vielleicht sogar einen Partner. Und doch finden wir wieder was, worüber man meckern kann. Ich krieg ab und zu Ärger von meiner Freundin weil ich den Müll nicht runtergebracht habe oder den Abwasch nicht gemacht habe. Dann denk ich mir, was für Probleme haben wir, uns über sowas zu ärgern?

      Fast jedem, der in der Beziehung über was klagt, kann ich sagen, Mensch muss es dir gut gehen, wenn du nix schlimmeres hast, was dich beschäftigt. Partner sind selbständige Menschen, und die sind nicht immer so wie wirs gerne hätten. Damit sollte man leben.

      -JAW
      perfekt jaw! danke, dieser beitrag gefällt mir!

      das mit den erwartungen stimmt auf jeden fall. und natürlich, gemessen am leid dieser welt, sind unsere problemchen harmlos! dennoch will ich meine probleme NICHT unter den scheffel stellen, da ich gerade lerne, mich selbst wichtiger zu nehmen. also find ich das leid der welt ganz schlimm und traurig aber es wird mich nicht hindern, mich mir selbst mehr zu widmen und über meine probleme nachzudenken.

      ja, meine innere einstellung spiegelt sich in meinem leben wider. habs ja schon vor ein paar tagen erwähnt, dass ich eigentlich nicht dran glaube, dass es viele glückliche beziehungen gibt und dass ich ein magnet für schwierige männer bin.
      das ist meine erwartung sozusagen! ach ja und die wird dann natürlich bestätigt. ich muss mein innen ändern und dann wird sich auch mein außen ändern. komme immer mehr zu dieser erkenntnis. wie du schreibst "es liegt an dir, was du draus machst"


      hi puma,
      ich denke, dass ich beginne, manche dinge anders zu sehen. zum einen hängt das wohl mit dem brustkrebs meiner freundin zusammen, zum anderen weil ich gerade mal wieder einen mann an land gezogen hab, der mir das leben schwer macht(e). ich habe sehr viele interessante menschen kennengelernt (markus und noch eine frau, die mir sehr helfen), ich nehme wieder kineseologiestunden. ich bekomme sehr viele impulse in psychologischer und esoterischer richtung und all das auf einen schlag! drum schrieb ich, dass es kein zufall sein kann.... höchst interessant das ganze! und idealerweise alles noch in meinem urlaub, damit ich genug zeit habe, all das zu verdauen!
      Ja, ich habe auch schon diverse Dinge erlebt, die mich zu dem Punkt bringen, wo mich eigentlich nichts mehr überrascht sonder fasziniert! Gewisse Dinge erinnern mich daran, dass ich auf meine innere Stimme vertrauen kann, weil ich es eigentlich ganz genau weiss. Wir alle wüssten was zu tun ist, wir hören nur nicht immer so genau hin! Ich glaube, auf alle Fragen, die wir uns stellen, haben wir schon längst die Antworten, denn wir stellen uns nur die Fragen, die wir auch selbst beantworten können - ist das kompliziert, oder versteht man das :scratch: ? Wir sollten mehr vertrauen in uns selber haben...
      hi puma,

      ich verstehe was du meinst. die antworten liegen in uns selbst!!! warum tun wir uns so schwer? ist es unsere aufgabe im leben uns selbst zu ergründen?

      oft liegt die antwort auf der hand! man sieht den wald vor lauter bäumen nicht. die innere stimme spricht manchmal nicht laut genug zu mir. dann wiederum so deutlich, dass ich sie nicht überhören kann. aber sie sucht sich den zeitpunkt selbst aus! wenn ich mich konzentriere dann ist es schon zum scheitern verurteilt. urplötzlich meldet sich mein bauch mit diesem grummeligen gefühl und ich weiß was zu tun ist.

      doch wie erlange ich meinen inneren frieden? durch meditation? wie schaffe ich es, auf dauer gelassener zu sein. wahrscheinlich nur durch üben oder eben durch vertrauen in mich selbst.
      Hallo Mäusl :wave:

      Ja, ich kenne die Dinge die du beschreibst auch sehr gut.

      Wie kann man den inneren Frieden finden? Möglicherweise mit Meditation, leider bleibt mir kaum Zeit und sowieso fehlt mir die Ruhe (wegen den Kindern...) um zu meditieren, das spare ich mir aber auf jeden Fall auf! Aber ich habe bei mir selber bemerkt, dass man sich öffnen muss und bereit sein muss zu lernen, aus allem was geschieht. Ich mache mir immer wieder klar, dass jedes noch so kleine Ereignis, ob gut oder weniger gut und jeder Moment, den ich erlebe, zu meinem Leben gehört und ich habe immer die Wahl, wie ich es annehme und wie ich damit umgehe - immer!

      Ich hatte mal einen ganz speziellen Tag gehabt, da wollte ich alles anders machen. Auf einmal fiel mir auf, wie egoistisch wir Menschen sind und ich fragte mich, ob es möglich ist, neben Egoisten völlig unegoistisch zu sein? Ich wollte es einfach ausprobieren.
      An dem Tag wollte ich versuchen vor jeder Handlung zu überlegen, nicht erst danach und vielleicht sogar bereuen, was gesagt oder getan wurde. An dem Tag wollte ich mir Zeit lassen, alles zu realisieren was geschieht, alles zu geniessen, zu verstehen, dass jeder einzelne Moment zu meinem Leben gehört, das ICH MIR ausgesucht habe. Ich wollte endlich all diese Fragen, die meinen Kopf fast zum explodieren brachten, loswerden. Vielleicht kann man sie sich selber beantworten, indem man sich Zeit nimmt zu zuhören. Vielleicht lieg in jedem, noch so kleinen Geschehnis eine Antwort. Vielleicht muss man nur mehr in sich hineinhorchen. All diese Wut und dieser Zorn, die ich in mir hatte, wo kamen sie bloss her? Ich wollte sie nicht! Ich wollte endlich lieben! Bedingungslos lieben!! Und bedingungslose Liebe spüren.

      An diesem einen Tag habe ich das tatsächlich durchgezogen, mit mir, meinen Kindern, meinem Mann und allen, die mich umgaben und es war genial!!! Leider war es damals nur dieser eine Tag... aber ich versuche es immer wieder, doch ich bin auch nur ein Mensch und habe mal gute Laune und mal weniger gute... Wie sagt man so schön: Übung macht den Meister. Der Dalai Lama musste ja auch mehrere Leben lang üben, denke ich... :D
      Mal ein paar Inspirationen:
      Man braucht nur Antworten auf Fragen, die man stellt. Aber ich für meinen Teil muss garnicht alles wissen oder verstehen. Ich stelle mir so manche Frage einfach nicht, und so fehlt mir auch die Antwort nicht.

      Und zum Thema seinen inneren Frieden finden. Meine Theorie ist ja eher andersrum. Der innere Frieden ist das Basiszustand. Die Frage ist, wie viel Unruhe wir an uns lassen. Wenn ich in einem dunklen Zimmer sitze, nix sehe, nix höre, nix rieche, nix denke, dann habe ich an sich totale Ruhe, innen wie aussen. Alles, was jetzt dazu kommt bringt Unruhe. Gedanken, die ich mir mache, Dinge, die ich wahrnehme, etc.

      Die Aufgabe ist es nicht, die innere Ruhe zu suchen oder finden. Die hat jeder schon. Der Trick ist, die Störung dieser Ruhe zu minimieren. Sich nicht um jeden Kack einen Kopf machen, nicht über alles grübeln, nicht den Teufel an die Wand malen, sich nicht alles zu Herzen nehmen.

      In dem Sinne ist die innere Ruhe nur die Abwesenheit von Störung und Unruhe. Da sind wir wieder an "das entscheidet jeder selbst" Punkt. Du bist die Schnittstelle zwischen deiner inneren Ruhe und der Welt. Alles, was sich ereignet, wird von dir in ein Mass an innere Unruhe verwandelt, so viel oder so wenig wie du draus machst.

      Du musst die Ruhe nicht finden, du musst die Unruhe meiden und die Ruhe findet dich.

      Der Schlüssel dahin mag dann wohl intensives Reflektieren und Nachdenken sein, wo man sich überlegt, ob alles, was uns in Unruhe versetzt, wirklich so schlimm ist.


      Für mich ist der Weg, dass ich immer einen Eimer Gleichgültigkeit dabei habe. Ich rege mich über vieles einfach nicht auf.
      Es gibt für mich in der Welt zwei Sorten von Situationen. Sachen, die ich beeinflussen kann und Sachen, die ich nicht beeinflussen kann.

      Wenn ich was nicht beeinflussen kann, dann akzeptiere ich es, ohne mich daran aufzureiben, denn es bringt ja nix. Mit Stress oder ohne Stress steh ich am Ende gleich da, also mach ichs ohne Stress.
      Die Sachen, die ich beeinflussen kann, die fordern Lösungen. Keine Panik,keinen Stress, sondern konstruktives, sinnvolles Vorgehen. Ärgern kann ich mich dann wenn ich etwas wider besseren Wissens oder Könnens versaue.
      Manchmal kann man was nicht verhindern oder ändern. Manchmal trifft man falsche Entscheidungen und konnte es aber nicht besser wissen. Alles im Endeffekt kein Grund sich ewig zu Ärgern.
      Klar fluche ich dann und sage böse Worte. Aber das wars dann auch und dann geht der Blick nach vorne.

      Ob in der Partnerschaft oder sonstwo auch, ich arbeite mit Fakten und verwende Mühe auf Dinge, die in meiner Macht stehen. Das Ziel ist stets einfach das Beste draus zu machen. Nie viel darüber aufregen was hätte sein können oder was nicht ist. Nie grosse Szenarios bauen wie alles besser wäre. Dinge nehmen,wie sie sind, und das draus machen, was im Rahmen des machbaren ist. Wenn mein Partner also mal was nicht so macht wie ichs mir vorstelle, dann nehm ichs entweder hin und schweige oder ich rede mit ihr und versuche entweder sie zu ändern oder meine Haltung zu ändern, duch neue Erkenntnisse im Gespräch. Meist reicht es nämlich seine Erwartung zu ändern, nicht sie zu erfüllen.


      Also nochmal zur Erinnerung. Ruhe muss man nicht suchen, Ruhe muss man nur durch Abwehr von Unruhe "schützen". Alles, was an einem abprallt, bewahrt die Ruhe.

      -JAW

      Jaw schrieb:

      Man braucht nur Antworten auf Fragen, die man stellt.
      Ja und ich denke, man stellt nur Fragen auf die man die Antworten schon kennt... Ist das das selbe?

      Jaw schrieb:

      Aber ich für meinen Teil muss garnicht alles wissen oder verstehen.
      Richtig! Finde ich auch (also auf mich bezogen...).

      Jaw schrieb:

      Wenn ich in einem dunklen Zimmer sitze, nix sehe, nix höre, nix rieche, nix denke, dann habe ich an sich totale Ruhe, innen wie aussen. Alles, was jetzt dazu kommt bringt Unruhe. Gedanken, die ich mir mache, Dinge, die ich wahrnehme, etc.
      Na ja, das klingt ja schon sehr trist! Kann man denn den Frieden nicht auch z.B. in der Natur finden? Ich meine, hey, jedem das seine, aber im dunklen, stillen "Kämmerchen" werde ich wohl sein, wenn ich tot bin...

      Wie du schon sagst, ist alles Ansichtsache. Ich glaube eben, dass man auch aus "Unruhe" die man hin und wieder an sich ran lässt etwas lernen kann. Aber ich finde es toll, wenn du so gelassen (fast) allem gegenüber sein kannst! :top:

      Jaw schrieb:

      Du musst die Ruhe nicht finden, du musst die Unruhe meiden und die Ruhe findet dich.
      Schön formuliert! :klatsch:

      Jaw schrieb:

      Wenn mein Partner also mal was nicht so macht wie ichs mir vorstelle, dann nehm ichs entweder hin und schweige oder ich rede mit ihr und versuche entweder sie zu ändern oder meine Haltung zu ändern, duch neue Erkenntnisse im Gespräch.
      Musste bei mir selber feststellen, dass man selbst den anderen nicht wirklich ändern kann. Wenn überhaupt, tut derjenige das selber. Mir wurde aber mal so schön gesagt, wir sind wie ein Teil eines Mobiles, wenn du dich beginnst zu bewegen, dann bewegt sich alles um dich herum auch auf irgendeine Art und Weise...

      Und nun bleibt mir wohl nur noch - dir gute Ruhe zu wünschen... ;)