Was soll ich davon halten?

    Hallo Muh

    Muh schrieb:

    Langsam konkretisiert sich das Bild. Er verhält sich wie ein ganz normaler Mann, und das gefällt Dir nicht. :D
    Also keine Ahnung wieviele Männer du kennst, aber ich kenne einige, zu denen dieses Bild ganz und gar nicht passt. Mich wundert, dass sich hierzu noch keiner gemeldet hat...

    Muh schrieb:

    Zum Haushalt: Dir fehlt die Anerkennung Deiner Leistung? Ein begeistertes "Schatzi, das hast Du aber ganz toll geputzt?"
    Lass mich auch mal ganz ehrlich sein, ich glaube an dir ist ein "typischer" Mann verloren gegangen, genau so einer, wie du ihn die ganze Zeit beschreibst :D . Das ist es ganz bestimmt nicht, das ich die ganze Zeit hören will. Ich will, dass er bemerkt, dass aufgeräumt wurde und dass das vielleicht auch eine Weile so bleiben könnte. Dafür wäre ich dankbar.

    Muh schrieb:

    Außerdem sieht er sowieso nicht, was Du getan hast. Vermutlich würde es ihm aufffallen, wenn sich der Müll vor der Haustür stapelte und er sich in der Küche mit Ratten um Pizzareste streiten müsste. Aber wenn es um Feinheiten geht wie einen Fußboden, an dem man NICHT festklebt, entgeht sowas den meisten Männern.
    Du stufst wohl die Männer ganz schön weit unten ein und siehst vielleicht wirklich noch den Neandertaler in ihnen?

    Muh schrieb:

    Mein Tipp: Such Dir andere Quellen, aus denen Du seelische Streicheleinheiten bekommen kannst...
    Das habe ich. Wenn ich das tue, jammert er, ich investire zuviel Zeit dafür...

    Muh schrieb:

    Es stört Dich, dass Dein Mann in einem aufgeräumten Raum eine Zeitung liegen läßt? Lösung 1: Werde wieder Single.
    :nachdenk: So einfache Lösungen hat sonst mein Mann: "Wenn es dir nicht passt, dann geh doch! Ich bemühe mich bestimmt nicht, wofür denn?" Ist es möglich, dass du dich vielleicht schon etwas zu sehr mit dem Verhalten der Männer beschäftigt hast :D ?

    Muh schrieb:

    Lösung 2: Lockere Dein Bild von einer aufgeräumten Wohnung. Eine Wohnung muss nicht tipptopp sein. Es darf auch darin gelebt werden. Und das beinhaltet herumliegende Dinge.
    Sag mal, wann warst du nochmal das letzte mal bei uns? Noch nie? Ach so, du scheinst dich aber sehr gut bei uns auszukennen!

    Muh schrieb:

    Solange er nicht abgekaute Knochen aufs Tischtuch legt oder auf den Tepppich wirft, würde ich mich nicht aufregen.
    Tja liebe Muh, auch das kommt vor...!

    Muh schrieb:

    Er soll auf Kommando seine Familie genießen? Weil Du findest, dass er sie gefälligst zu genießen hat?
    Ja aber er hat doch seine Familie nicht über Nacht bekommen.

    Muh schrieb:

    Aber warum soll er unbedingt dem Vaterbild entsprechen, dass Du Dir für ihn ausgedacht hast?
    Woher weisst du nur soviel über mich? Kennen wir uns? Oder kennst du vielleicht meinen Mann? Warum nimmst du ihn so in Schutz? Warum unterstellst du mir etwas, von dem du gar nichts weisst??? Wo bitte schön, habe ich denn geschrieben, dass das MEIN Vaterbild sei?! Vielleicht kannst du es dir nicht vorstellen, aber er hatte auch eine gewisse Idee von Vatersein. Und ich bin ihm nicht böse, wenn er das nicht einhalten kann, dann muss er mir das aber sagen. Ausserdem, kann er doch auch, nachdem die Kinder im Bett sind entspannen. Du hast keine Kinder, nicht wahr? Wenn dem so ist, sollten wir über Kinderthemen erst wieder reden, wenn du selber welche hast! Ich hatte, bevor ich eigene Kinder hatte, auch eine ganz andere Einstellung. Das ändert sich, wenn man selber welche hat - garantiert!

    Muh schrieb:

    Lass das doch bitte seine Sorge sein. Du bist nicht für alles verantwortlich.
    Du kämpfst ja um ihn, als würdest du ihn wirklich für dich gewinnen wollen. So wie du redest, hat es doch noch genug solcher Männer da draussen.

    Muh schrieb:

    Versteh ich nicht. Wo soll er denn privat vorwärts kommen?
    Sorry, ich hoffe, ich beleidige dich nicht, aber so langsam verwundern mich deine Antworten nicht mehr...

    Muh schrieb:

    Er unterstützt Dich doch, in dem er das Geld verdient. Immerhin ist jeder Euro, den er verdient, für ihn nur noch 25 Cent wert.
    Glaubst du wirklich, dass es mir um die finanzielle Unterstützung geht? Oder dass ich sein Gehalt nicht zu schätzen weiss?

    Muh schrieb:

    Sorry, aber Du bist mit jemandem verheiratet, der vermutlich nie ein Familientier war und nie eins sein wird.
    Komisch, dabei war er es, der unbedingt eine Familie wollte und für den alles so einfach war. - Nein, er ist nicht völlig verkehrt, aber ich glaube auch nicht, dass ich eine Traumvorstellung habe. Wir sind einen gemeinsamen Bund eingegangen und haben eine gemeinsame Familie und natürlich hatten wir zuvor auch gemeinsam darüber geredet, wie man es sich vorstellt. Ich habe ihn bestimmt zu nichts gezwungen. Wenn er heute mit anderen Leuten diskutiert, weiss er genau, wie eine Familie funktionieren soll, nur er tut das nicht. Sein Verhalten zu Hause wiederspricht sich mit seinem Gerede.

    Ciao
    Puma
    Hallo Muh

    Gerade habe ich meinem Mann ein herzförmiges Spiegelei gekocht :ilove:

    Du hast ja recht, ein Leben kann so schnell beendet werden, manchmal ohne Vorwarnung. Wenn mein Mann mal unterwegs war und spät dran war, haben meine Gefühle von Wut auf Angst gewechselt. Danke dass du mich daran erinnert hast. Manchmal steigert man sich viel zu sehr in etwas hinein und vergisst das wirklich Wichtige. Ich glaube schon, dass ich das meiste, das du geschrieben hast verstanden habe. Aber ich möchte nur, dass du nie vergisst, dass es immer zwei Seiten einer Geschichte gibt.

    Ich gesteh auch, dass ich schon einen anderen Text bereit hatte, bevor ich deinen Beigefügten gesehen hatte. Aber das ist jetzt auch egal...

    Ich kann dir nur soviel sagen, im Moment habe ich es sehr gut mit meinem Mann - in jeder Beziehung. Trotzdem gibt es immer wieder (wie scheinbar ja auch bei dir) Sachen, mit denen man nicht einverstanden ist. Wenn es notwendig ist und der gegenseitige Wunsch besteht, arbeitet man daran, wenn nicht, sucht man eine andere Lösung, ev. die für jeden einzelnen stimmt.

    Machs gut
    Gruss

    Puma
    Liebe Puma,
    ich hab heut erst deinen thread gelesen,kann mit dir einerseits gut mitfühlen, denn als ich soweit war, hab ich mich mehr gefreut, als er nicht nachhause gekommen wäre.

    Irgendwie undenkbar. Bei dir sieht alles aber sehr anders aus..ich würde einen mann, wie du ihn hast, auch die schuhe ausziehen, und mal schauen, dass es ihm gut geht... egal wieviel haare er mal fliegen lässt...
    bei mir war es so, dass er überhaupt nie da war, dann sich so an die anderthalbjahre mal bei seiner tochter gemeldet hat, und dann noch mir die schuld gab... ohne worte...

    ich finde muhs ansätze sehr gut, weder ob sie kinder hat oder nicht... und ich kann mich aber gut reinfühlen wie es dir geht, was ich aber nicht kann,dass ein mann am wochenende bis fünf uhr morgens ausbleibt...bei mir hat es manchmal bis zu drei tagen gedauert, das würd ich nie mehr akzeptieren
    Hallo Caroline

    Danke für deine Meinung. Glaub mir, ich danke Gott regelmässig für alles was ich habe und ich weiss auch, dass nichts selbstverständlich ist! :agree: Ich versteh auch, dass viele, die das hier lesen, mich nicht verstehen können. Immerhin kennt ihr weder mich, meinen Mann noch meine Situation. Ihr wisst nur das, was ich hier schreibe. Vielleicht habe ich einfach (meiner Meinung nach) zu viele familienfreundlichere Männer um mich herum und möchte auch einbisschen mehr von diesem Kuchen haben. Sogar der Mann, den ich als noch "schlimmer" als meinen empfand, hat sich geändert (von sich aus)... Vielleicht empfinde ich auch einfach Nachbars Garten als grüner, als meiner. Dass das nicht so ist und auch nichts bringt, weiss ich selber - schliesslich soll man in seiner eigenen Suppe kochen. Hey, aber: NOBODY IS PERFEKT!

    Ich habe schon verstanden was ihr mir sagen wollt. Vielleicht hat die eine oder andere Person auch verstanden, was ich sagen will. Denn genauso wie Muh, die Seite des Mannes zeigen wollte, wollte ich meine Seite zeigen und plötzlich verwickle ich mich in Kleinigkeiten. Tut mir leid - an alle da draussen, die es schlechter haben als ich: ES TUT MIR LEID!

    Trotzallem hoffe ich noch, dass er die Geschichte liest, aber nur wenn er das will, denn aufdrängen wollte ich sie ihm nie und das werde ich auch nicht! Denn ich bin auch ein Teil seines Lebens, mit all meinen Höhen und Tiefen und ich will auch gesehen und beachtet werden. Und schliesslich kann er uns genauso plötzlich verlieren. In meiner Geschichte geht es nicht um depressives Gejammere. Es geht um Situationen, die mir zu schaffen machen (vielleicht mache ich mir zuviele Gedanken, kann schon sein).

    Im Gegensatz zu Muh, finde ich schon, dass man auch Privat vorwärts kommen soll. Immerhin gehöre ich irgendwie zu SEINEM Privatleben. Soll ich denn auf der Strecke bleiben? Ausserdem haben wir ja auch gemeinsame Pläne und Träume für unsere Zukunft. Ich finde, wenn man nicht gemeinsam vorwärts kommt, kann man diese auch nicht gemeinsam erreichen.

    Liebe Grüsse
    Puma
    Unser Ziel ist es schon, dass wir gemeinsam alt werden wollen. Wir sind uns aber auch einig, dass wir es nicht soweit kommen lassen woll, dass wenn die Kinder mal aus dem Haus sind und wir wieder unsere Zweisamkeit geniessen könnten, wir uns eigentlich gar nichts mehr zu sagen haben.

    Mein Mann hätte gerne ein Haus mit einwenig Land rundherum. Und ganz ehrlich gesagt, würde mir das auch gefallen, wenn ich wüsste, dass er mir einwenig mehr helfen würde. Denn wie gesagt, er geniesst es, wenn er nach der Arbeit nichts mehr zu tun hat. Und ich glaube einfach, dass ihm nicht bewusst ist, welche Arbeit so ein Haus gibt. Ich bin keine Putzfanatikerin. Alle die mich kennen wissen das. Ich lasse lieber mal was liegen und mache was mit meinen Kindern, als unsere Wohnung museumsähnlich zu gestalten. Und unsere momentane Wohnung ist relativ klein und es fällt mir jetzt schon nicht leicht hinter "3" Kindern her zu sein. Kann man das verstehen?

    Muh schrieb:

    Gemeinsam alt werden zu wollen, halte ich für einen Prozess, nicht für ein Ziel. Denn älter wirst Du von alleine, und ob Du wirklich "alt" wirst, hängt von Deiner Gesundheit und dem Schicksal ab. Genieß doch erstmal, dass ihr noch nicht alt seid.
    Ich meinte ja auch nicht das Altern. Also, ich bin ja nicht blöd und weiss selber, dass man von alleine alt wird. Aber warum sollen denn nur materielle Dinge ein Ziel sein? Dann wären ja auch alle emotionellen Dinge ein Prozess. Ich finde schon, dass man auch eine gemeinsame emotionelle Basis zu erreichen, als ein Ziel bertrachten kann. Aber wie so das meiste im Leben, ist auch das Ansichtsache.

    Muh schrieb:

    Haltet euch über eure Lebenswelten auf dem Laufenden, sorgt für gemeinsame Erlebnisse und neue Erfahrungen, dann ist das kein Problem.
    Und auch das kann ein Ziel sein.

    Muh schrieb:

    ...Primär dabei ist aber die berufliche und damit die Situation.
    Richtig seriös redet man ja doch sowieso erst über ein Eigenheim, wenn diese Dinge stimmen.

    Muh schrieb:

    Wer letztlich putzt oder Unkraut zupft, ist doch erst Frage Nummer 27.
    Tja, wir werden uns wohl nie einig, das muss ja aber (zum Glück!) auch nicht sein. Ich finde das schon sehr wichtig, denn ich will das nicht tun! Wenn du Freunde, Bekannte und Verwandte hast die das Problemlos neben Jobs und Familie schaffen, ja dann GRATULIERE! SUPER! Aber ich habe andere Sachen, die ich will und Gartenarbeite gehören nunmal nicht dazu.

    Wofür wir dankbar sein sollten, es oft aber nicht mal registrieren:

    Den Partner, der Dir jede Nacht die Decke wegzieht,
    weil es bedeutet, dass er mit niemand anderem unterwegs ist,

    das Kind, das nicht sein Zimmer aufräumt und lieber fern sieht
    weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße,

    die Steuern, die ich zahlen muss
    weil es bedeutet, dass ich eine Beschäftigung habe,

    die riesige Unordnung, die ich nach der gefeierten Party aufräumen muss
    weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war,

    die Kleidung, die mal wieder zu eng geworden ist
    weil es bedeutet, dass ich genug zu essen habe

    den Schatten, der mich bei meiner Arbeit "verfolgt"
    weil es bedeutet, dass ich mich im Sonnenschein befinde,

    den Teppich, den ich saugen muss und die Fenster, die geputzt werden müssen
    weil es bedeutet, dass ich ein Zuhause habe ,

    die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre
    weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen,

    die Straßenbeleuchtung, die so endlos weit von meinem Parkplatz weg ist
    weil es bedeutet, dass ich laufen kann und ein Beförderungsmittel besitze,

    die hohe Heizkostenrechung
    weil es bedeutet, dass ich's warm habe,

    die Frau hinter mir in der Kirche, die so falsch singt
    weil es bedeutet, dass ich hören kann,

    den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln
    weil es bedeutet, dass ich Kleider besitze,

    die schmerzenden Muskeln am Ende eines harten Arbeitstages
    weil es bedeutet, dass es mir möglich ist, hart zu arbeiten,

    den Wecker, der mich morgens unsanft aus meinen Träumen reißt
    weil es bedeutet, dass ich am Leben bin,

    und schließlich:
    die vielen nervenden E-Mails
    weil es bedeutet, dass ich Freunde habe und es genügend Menschen gibt, die an mich denken!
    Salue DieDa

    Danke! :) Ich habe mir das, was in diesem Text steht (der übrigens nicht von mir stammt) mal so richtig durch den Kopf gehen lassen und habe es (für mich) an meiner Situation angepasst. Sehr viel wahres dran. Ich habe diese "Erkenntnis" sogar in meine Geschichte eingefügt.

    Keine Ahnung, warum man sich Probleme macht, wo eigentlich gar keine sind - warum man unzufrieden ist, wo man eigentlich dankbar sein sollte. Aber ich habe erkannt, dass einem nicht erst etwas "Schlimmes" zustossen muss, um das einzusehen.

    Ich wollte dir eh noch danken, DieDa, für dein Verständnis. ;)

    Ciao
    Puma
    Ich möchte mal erzählen, wie es mir in der zwischen Zeit ergangen ist, mit meinem ach so grossen Eheproblemen... :tongue: Spass beiseite!

    Es geht mir gut, es geht unserer Beziehung gut. Danke Muh, ich habe mir ein paar Dinge die du mir über Männer klagemacht hast, zu Herzen genommen und bis jetzt funktionierts. Aber auch diese Kleinigkeiten, von dem "Gedicht" das auch hier drin ist, habe ich immer in meinem Hinterkopf.

    Heute Morgen z.B. sollte ich um 6 Uhr aus dem Haus, um arbeiten zu gehen. Eine viertelstunde zuvor, musste ich meinen Mann anrufen, dass er nach Hause kommen soll, da ich gehen müsse. Bevor ich anrief, war ich sauer, dann bekam ich plötzlich Angst und dachte: "Was ist, wenn ihm etwas passiert ist??" Und als ich ihn dann quitschvergnügt am Telefon hatte, war ich wieder sauer. Um diese Zeit war ich einfach noch viel zu müde, um gweisse Überlegungen zu machen. Doch im laufe des Tages, dachte ich: "Immerhin ist er zurück gekommen..."

    Aber trotzdem finde ich, dass jedes Verständnis seine Grenzen hat... doch im Moment ist es okay, obwohl ich nicht mal so genau weiss warum.
    Na gut, hier bin ich schon wieder. Inzwischen bin ich soweit, dass ich wünschte, ich könnte meinen Threat umtaufen - owohl, ich wüsste nicht genau wie. Nicht umsonst, betitle ich meine Geschichten bevorzugterweise am Schluss, denn ich weiss nie, wie sich was entwickelt. Und so ist es auch bei meiner "Ehegeschichte". Langsam frage ich mich wirklich, was überhaupt geschehen ist?...

    ... Ich habe heute auf unserem Dachboden alte Kassetten "gefunden". Eine hat nur ein einziges Lied drauf und bringt mir wunderbare Erinnerungen auf:

    Ich war schätzungsweise 23 Jahre jung und lag zu Hause in meiner ersten, eigenen 2-Zimmerwohnung, auf meinem Bett (das war damals nur eine Matratze auf dem Boden). Ich glaube ich las irgendetwas. Mein Freund (heutiger Mann) kam nach Hause und streckte mir eine Kassette hin. Ich legte sie in den Kassettenrkorder ein, der gerade vor mir stand. Die ersten Worte waren: "I love you, I need you very much." Dann erklang die Melodie. Es war Barry Manilow's Mandy, einfach umgenannt auf meinen Namen... Es war unbeschreiblich romantisch. Ich hatte tränen in den Augen und konnte es nicht fassen. Das war ein Traum von mir, dass ein Mann für mich ein Lied singt. Und er tat es.

    Und nun höre ich dieses Lied schon zum 100. Mal und spule immer wieder zurück und auf einmal erinnere ich mich wieder, wie verliebt wir waren, denn das hatte ich vergessen! ... Ich bin so dankbar für alles was ich heute habe, für die Kinder, für meinen Mann, für alle Möglichkeiten die ich habe, für alles!!!! Aber ich wusste das nicht, ich wusste das alles nicht, dass das Leben mich so sehr verändert, dass ich immer mehr und mehr verlangen würde von ihm und das tut mir so leid. Nun sitzte ich hier und höre in voller Lautstärke, wie mein Mann singt und die Tränen laufen mir runter. Ich habe alles, was man sich wünschen kann. Diese Kleineigkeiten sind doch nichts als Fliegenscheisse.

    DANKE! Ich bin froh, dass ich dieses Forum gefunden habe und dass ich es gewagt habe über diese Lächerlichkeiten zu schreiben. Ich glaube ich beginne zu verstehen. Und genau die Worte von Barry, die mein Mann damals sang, könnte ich heute ihm singen:

    I remember all my life
    Raining down as cold as ice.
    Shadows of a man,
    A face through a window cryin' in the night,
    The night goes into
    Morning just another day;
    Happy people pass my way.
    Looking in their eyes,
    I see a memory I never realized how happy you made me.

    Oh "Mandy" well,
    You came and you gave without taking,
    But I sent you away.
    Oh, "Mandy" well,
    You kissed me and stopped me from shaking,
    And I need you today.
    Oh, "Mandy"!

    I'm standing on the edge of time;
    I've walked away when love was mine.
    Caught up in a world of uphill climbing,
    The tears are in my mind and nothin' in rhyming.

    ...

    Yesterday's a dream
    I face the morning
    Crying on a breeze
    The pain is calling
    Oh "Mandy"
    ...