Gefühl und Verstand

      Gefühl und Verstand

      Dieser Thread verdankt sich einigen Anmerkungen im Liebesforum, im Thread "Entfernte Annäherung" von Twi-n-light (S. 90/91). Diese sollen hier reingestellt werden und - bei Interesse - weiterdiskutiert werden.

      Ju-Weh schrieb:

      Einen Gegensatz zwischen Gefühl und Verstand gibt es nicht. Es ist immer so, dass das Gefühl ein bestimmtes unmittelbares Urteil über etwas ausdrückt. Z.B. etwas passt mir gut in den Kram = Freude. Wie man mit seinem Gefühl (den finde ich toll) umgeht, ist immer eine Verstandesfrage: Gehe ich dem Gefühl ohne weiteres nach? Warte ich ein wenig? Lass ichs ganz bleiben?
      Insofern ist es verwunderlich, dass sich hier so viele darüber wundern, dass Twi-n-light so verstandesmäßig an "Gefühlsdinge" herangeht - und sich selber gar nicht darüber wundern, was sie sich selber alles für Gedanken machen, wie sie ihren Gefühlen nachgehen.
      Wenn es hier also etwas zu konstatieren gäbe, dann wie sich mit dem Verstand unterschiedlich auf ein Gefühl bezogen wird, oder?


      blauauge schrieb:

      DU bist ein mann - von daher wundert es mich nicht im geringsten, dass du eher sachlich an gefühlsdinge herangehst. klar, dass du twins denke gut nachvollziehen kannst . aber wir frauen neigen nun einmal dazu, mehr von gefühlen bestimtm zu werden (naja, die meisten jedenfalls) und alles bis in's kleinste durchzudenken.


      Muh schrieb:

      Zitat:
      aber wir frauen neigen nun einmal dazu, mehr von gefühlen bestimtm zu werden (naja, die meisten jedenfalls) und alles bis in's kleinste durchzudenken.

      Hierzu ein Buchtipp: "Die Emotionsfalle - Vom Triumph des weiblichen Verstandes" von Cheryl Benard und Edit Schlaffer. Klappentext: "Wer nicht denken will muß fühlen. Auch wenn es allen gängigen Vorstellungen wiederspricht: Frauen sollten manche Emotionen lieber auf Eis legen, wenn sie sich nicht selbst schaden wollen. Die beiden Erfolgsautorinnen zeigen, wie Frauen mit Hilfe ihres Verstandes zur "Maestra der Gefühle" werden, um ihre Emotionen souverän zu dirigieren.

      Schönes, empfehlenswertes Buch.


      Ju-Weh schrieb:

      hmm Blauauge...
      Also an T. (um sie mal zu anonymisieren ) kannst du doch sehen, dass es gar nicht am Mann-/Frau-Sein liegt, wie man an Gefühlsdinge herangeht . Und meine Behauptung war ja: Jeder geht verstandesmäßig an Gefühlsdinge heran - wie denn auch sonst? Und ob es nun mehr Frauen so und Männer hingegen eher anders handhaben ist doch egal.. schließlich könnte es jeder (wenn er denn wollte) auch ganz anders machen.

      Zitat:
      Zitat von blauauge
      aber wir frauen neigen nun einmal dazu, mehr von gefühlen bestimtm zu werden (naja, die meisten jedenfalls) und alles bis in's kleinste durchzudenken.

      Du selber schreibst doch, dass Frauen alles bis ins Kleinste durchdenken - das ist also kein "sachliches" Herangehen????


      blauauge schrieb:

      @ muh
      ich habe das buch soeben bestellt, es klingt interessant.


      @ ju-weh
      ich finde das verstandesmäßige herangehen an gefühlsdinge äußerst schwierig wenn nicht gar manchmal unmöglich, da es irgendwie ein widerspruch ist. oder ich merke gar nicht, dass mein verstand bei gefühlsdingen eingeschaltet ist .

      aber ich halte es für eine sehr gewagte these, dass man nüchtern und sachlich herangehen KANN, wenn man nur will. wenn meine gefühle in aufruhr sind, dann denke ich lange nicht mehr so klar, wie ich es gerne hätte. ich weiß zwar, was gut für mich wäre, kann (oder will ....?) aber aufgrund der gefühle nicht demenstprechend handeln und bin dann auch schon mal unvernünftig (zum glück ).

      und wenn frauen in "wallung" sind und alles durchdenken, hat das oft mit vernunft nichts zu tun. sie sind dann nur meister im interpretieren von männlichen aussagen, um alle eventualitäten durchzuspielen und das positivste herauszufiltern. das ist häufig wenig sachlich .

      ju-weh, du kennst die frauen nicht .....


      Also bei mehr als 50% Frauen in der Weltbevölkerung ist es nicht ausgeblieben, dass mir welche über den Weg gelaufen sind. Einige von ihnen kenne ich sogar ganz gut. :aetsch2:

      Twi-n-light schrieb:

      Zum Thema Gefühl und Verstand:

      Endlich mal (wieder) einer, der mich versteht Wenn meine Herangehensweise eher eine männliche ist, müssten ja viel mehr Männer auf mich abfahren, aber wahrscheinlich verwirrt es die meisten, dass eine Frau SO ist ...
      Ich hab mal in einem anderen Forum mit einem Mann über das Thema diskutiert. Der vertrat doch allen Ernstes die Meinung (so hab ich ihn jedenfalls verstanden, ich konnte es aber bis zum Schluss nicht glauben), dass bestimmte Gefühle sozusagen zwingend bestimmte Handlungen hervorrufen, dass man da also gar kein Hirn mehr zwischenschalten kann. Also für mich war es bisher zwar strittig gewesen, inwieweit man mit Gedanken auf die eigenen Gefühle einwirken kann (da hat halt offensichtlich jeder unterschiedliche Fähigkeiten, wobei ich das gar nicht als positiv oder negativ bewerten will), aber es war aus meiner Sicht Konsens gewesen, dass man nicht jedem Gefühl auch nachgehen muss. Sprich, dass man nicht jeden Mann, in den man verknallt ist, abknutschen muss, wenn man ihn sieht. Aber selbst da kann man offenbar anderer Meinung sein ...


      SUSA schrieb:

      Muh, über das empfohlene Buch bin ich in den letzten Tagen auch gestolpert. Ich fands super. Ich nahms spontan mit, weil du mir sagtest, dass ich die Sklavin meiner Emotionen sei oder so ähnlich.

      Liebe Grüße
      SUSA


      Twi-n-light schrieb:

      Erzähl, was du da rausgelesen hast! Ich lese auch gern Bücher, wenn ich verwirrt bin. Bei DEM Thema hab ich zwar keinen Nachholbedarf momentan, es interessiert mich aber trotzdem wie so ein Buch bei anderen wirkt. @ Blaui, das gilt auch für dich!


      SUSA schrieb:

      Hi Twi-n,

      ich denk nicht, dass das Buch was für dich ist. Eben weil du nicht so bist wie ich. Die Autorinnen zeigen auf, warum sie glauben, dass es nicht besser ist, nach seinen Emotionen zu handeln, obwohl Frauen sich zu gute halten, dass sie eben so feinfühlich sind, und deswegen nicht aus ihrer Haut hinaus können. Der Höhepunkt und das was mir am besten in Erinnerung geblieben ist, ist ein Kapitel über Szenen. Wann Szenen gut sein können, aber warum sie es in der Regel nicht sind. Und die Schilderung von einer Frau und einem Mann, deren Ehe daran zerbrochen ist, obwohl er wirklich geduldig war und lang ausgehalten hat und wie er sich dabei gefühlt hat ...


      Twi-n-light schrieb:

      Oh SUSA, um Gottes willen, nee, ich glaub auch nicht dass ich dieses Buch lesen muss - ich mach die Dinge, die da empfohlen werden, ja schon instinktiv richtig . Aber trotzdem interessiert es mich, ob und wie menschen daraus Gewinn ziehen können, die von Haus aus einen anderen Ansatz haben. Und ich glaube übrigens nach wie vor, dass du nicht die einzige Partei in eurer Beziehung bist, die Anlass haben könnte, sich über gewisse Dinge Gedanken zu machen.


      Ich schreib demnächst nochmal was dazu... für jetzt sollte ersteinmal nur der Anfang gemacht werden..
      Ich mach mich auf die Boots ( :rofl: ) : :boots:
      Ju-Weh

      Twi-n-light schrieb:


      Das hab ich auch schon gemacht - aber der Witz ist in dem Fall, dass irgendwie immer das rauskommt, wozu ich schon vor Erstellen der Liste einfach mehr Lust hatte. Da diente das differenzieren (übrigens nicht nur nach gut/schlecht sondern zB auch danach wie wichtig einem der oder der Aspekt in einem künftigen Job ist) eher der nachträglichen Begründung als der Entscheidungsfindung.

      finde ich interessant und möchte das diesem Thread "anschliessen"
      meine überlegung dazu:

      Unser Kopf filtert 90% von allem
      aus was wir warnehmen
      aber schmeisst es nicht weg sondern packt
      es halt ins unterbewustsein.

      Wenn jetzt eine Entscheidung ansteht,
      dann können wir vielleicht 3 Fakten zuziehen aber
      unser Hirn bearbeitet 100 andere Fakten gleichzeitig
      die dem "Wachen" Bewustsein verborgen sind.

      Deswegen ist es Imho "intelligent" bei einer
      Entscheidung seinem Gefühl zu vertrauen
      und dann die Entscheidung mit Fakten zu validieren.

      Ich hab mal nen Bericht über ne Brunnengrabungsfirma
      in Afrika gesehen:
      durch Auswertung von Geo-Daten haben
      solche Firmen eine "Trefferquote" von etwa 30%
      jetzt geht der Chef von dieser Firma
      die vielversprechenden Plätzen mit ner
      Wünschelrute ab.....
      seine Firma hat eine Trefferquote von 60%

      für mich ist das ganz logisch:
      wenn er wünschelrutet nimmt sein Gehirn
      Dinge wahr, die er gar nicht bemerkt
      (der glattgewaschene Stein der da seit
      der Zeit rumliegt als hier noch oberirdisch Wasser war,
      absenkungen etc..)
      es wäre aber schwer zu sagen "ich hab
      das Gefühl hier ist Wasser"
      also geht er mit der Wünschelrute
      und sein Unterbewustsein lässt das Teil
      ausschlagen.

      Emotionen sind deswegen auch sehr gut:
      man kann sie zur Entscheidungsfindung benutzen
      aber man darf sich halt nicht von ihnen
      "steuern" lassen

      Es gibt ne Menge Beiträge in diesem Forum die sich anhören:
      "Hilfe mein Freund hat XY gemacht und ich hab das
      Gefühl das es so nicht weitergeht"

      Die Leute "wissen" das es so nicht weitergehen
      kann, können den Finger aber nicht drauf legen
      und versuchen sich von aussen Bestätigung zu holen
      um das "logische" Bewustsein zu überzeugen.
      Es gibt sehr wohl Unterschiede zwischen Vernunft und Gefühl. Zuerst gibts ja den bekannten Unterschied zwischen Vernunft und Trieb, das Es und das Über Ich. Ein einfaches Beispiel erlebe ich oft, das Thema Sex. Der Trieb in mir sagt soviel wie "will ficken" aber meine Vernunft weiss ganz gut, dass meine Freundin gerade gestresst von der Arbeit kommt und anderes im Sinn hat.

      Dann gibt es dieses ganz berühmte "Ich liebe ihn trotzdem". Trifft man überall von Fremdgehen bis Vergewaltigung oder Gewalt an Frau oder Kinder. Alle Vernunft schrei, geh weg da. Trotzdem bleiben die Personen beim Täter.

      Fremdgehen ist auch so ein Thema. Wenn denn da Vernunft da ist, sagt die mit Sicherheit auch sowas wie "sei treu, nur Sex ist es nicht wert" etc. trotzdem machen es einige.

      Dann kenne ich sehr gut das Thema Nervosität bei Prüfungen und Präsentationen und anderen Dingen. In der Vernunft sagt man sich, du kannst alles rauf und runter, du hast die Präsi x mal geübt, etc. Trotzdem werden die Beine zittrig, man hat Aussetzer oder vielleicht einen totalen Blackout..

      Unterbewusstsein ist eine etwas andere Sache. Aber nur so als Beispiel, dass eine MEnge Dinge abgehen, ohne dass sie durch unsere Vernunft oder unser Bewusstsein gesteuert oder beeinflusst werden können. Das geht von normalen Körperfunktionen bis zu Reflexen. Damit will ich nur anführen, dass in unserem Gehirn viel abgeht, und nur ein kleiner Teil davon unterliegt wirklich unserer Kontrolle.

      Liebe ist wohl auch ein gutes Beispiel, die geht auch oft an der Vernunft vorbei. Was manch einer schon aus Liebe tat...


      Männer verstehen es nie, wenn Frauen so unlogisch sind. Und Frauen verstehen nie, wie Männer immer so berechnend sein können.
      Ich hatte zu dem Thema nur durch Zufall eine Erleuchtung. Ich hatte ne Diskussion mit meiner Freundin und habe mir überlegt, Logik ist doch so grundeinfach, man muss sich eher anstrengen, unlogisch zu sein, Logik kommt fast von selbst. Ich finde logisches Denken selbstverständlich und muss immer richtig konzentriert nachdenken, wenn ich "emotional" denken will, um die Denke meiner Freundin nachzuvollziehen.
      Irgendwas magisches hat sie dann gesagt, ich hab mir zumindest dann überlegt, wahrscheinlich ist es bei der Frau halt einfach andersrum. Für die ist Unlogik so normal wie für mich Logik, und es muss für die so schwer sein, unsere Logik zu verstehen, wie ich mich schwer tue, ihre Unlogik zu verstehen. Wär ja nicht das Einzige, was anders ist bei Männern und Frauen. Da muss das Hirn einfach nur anders verstrickt sein, und dann kommt was ganz anderes dabei raus. Und erwiesenermassen sind die Hirne ja unterschiedlich aufgebaut.

      Wer Neuronale Netze kennt, kann das ganz einfach verstehen. Man stelle sich nur vor, man würde viele Verbindungen einfach ändern, schon geht was völlig anderes ab.

      -JAW

      Jaw schrieb:


      Dann gibt es dieses ganz berühmte "Ich liebe ihn trotzdem". Trifft man überall von Fremdgehen bis Vergewaltigung oder Gewalt an Frau oder Kinder. Alle Vernunft schrei, geh weg da. Trotzdem bleiben die Personen beim Täter.


      Frauen die sich zu "schlechten" Menschen hingezogen fühlen haben meiner Erfahrung nach vor allem das Problem, das normale
      Männer sie nicht "anmachen"...

      selbst wenn sie von X (Schläger) wegkommt ist
      es sehr wahrscheinlich das sie einen Monat später
      mit Y ankommt der genauso drauf ist....
      (selbst erlebt)
      dann heisst es "ich habe kein Glück mit Männern" aber
      wenn A (ein netter Kerl) sie anspricht
      dann hat sie kein Bauckribbeln, keine
      Endorphinausschüttungen etc... sprich:
      sie verliebt sich nicht in Ihn.

      Das "Gefühl" ist richtig:
      sie wird nur mit X eine dauerhafte Beziehung
      aufbauen können.... eine Beziehung
      in der SIE nicht glücklich ist aber
      die hält.....
      mit A würde sie nicht lange zusammenbleiben,
      zu X kommt sie aber immer wieder zurück.

      Wenn sie soweit ist das es heisst "X ist sonst ein lieber Mensch,
      wenn er nicht getrunken hat"
      dann sagt ihr Gefühl ihr: "geh da weg"
      aber sie versucht sich zu überzeugen
      warum X doch kein so schlechter Mensch ist.
      Das Problem ist das ihre Gefühle da zwischen
      Selbsterhaltung (der Typ ist nicht gut für dich)
      und
      Einprägung (nur mit dem Typ wirst du eine längere Beziehung
      haben können)
      hin und her pendeln......

      Jaw schrieb:


      Dann kenne ich sehr gut das Thema Nervosität bei Prüfungen und Präsentationen und anderen Dingen. In der Vernunft sagt man sich, du kannst alles rauf und runter, du hast die Präsi x mal geübt, etc. Trotzdem werden die Beine zittrig, man hat Aussetzer oder vielleicht einen totalen Blackout..

      Nervosität ist eigentlich ne gute Sache:
      dein ganzer Körper wird angeheizt, damit
      du dein bestes gibst.
      Das gehört Imho zu "Reflexe" und "Fluchtverhalten"
      weniger zum (unter)Bewustsein
      Hi JAW, wieso muss ich bei deinen Beiträgen zu diesem Thema bloß immer denken, ich hab nen ganz massiven Gendefekt? :nachdenk:
      Jaja ich weiß, du sagst dann immer: wenn du behauptest, alle Frauen könnten nicht logisch denken, meinst du in Wahrheit nur alle Frauen außer mir, aber es sei zu umständlich, diese Einschränkung immer wieder dranzuhängen ... :kinn:
      Wer hat denn hier einen Unterschied zwischen Gefühl und Verstand bestritten??? Bestritten wurde ein Gegensatz zwischen beiden. Wieso soll denn ein dem Gefühl nachgehen immer unvernünftig sein? Der Verstand beurteilt doch gerade das Gefühl und dementsprechend macht man es sich zum Willensinhalt, ob und wenn ja wie man dem Gefühl nachgehen will.

      :boots: Ju-Weh
      Ich habe Beispiele angeführt, wo das Gefühl allerdings nicht Vernünftig ist. Die können sich auch mal widersprechen, muss aber nicht. Man darf auch öfter mal auf seine Gefühle hören.


      Muh, Twin, andere
      Ja ich vergess auch immer das "viele" oder "die meisten" bei FRauen, ebenso wie es bei "Männern" vergessen wird.
      Man kann es nicht generalisieren. Manche sind mehr so manche weniger. Meine Freundin ist ja auch nicht so. Ich habe auch schon alles erlebt, ebenso bei Männern. Es gibt ja nicht nur die klassischen Männer nach Klischee.
      Jetzt muss man unterscheiden zwischen Statistik, Wissenschaft und Individualfall. Wissenschaftlich beleget ist die andere Bauweise der Gehirne und auch unterschiedliche Reaktionen und aktive Hirnzonen und so Quak. Statistisch gibt es hohe Tendenzen, dass Frauen mit bestimmten Bereichen besser klarkommen als Männer und andersurm. Und da sind diese Themen wie Logik, räumliches Denken und so dabei.

      Nun gibt natürlich individuelle Ausprägungen und Abstufungen. Wenn ich nur mal mich angucke. :) Ich bespreche seit geraumer Zeit hier schon die unterschiedlichsten Themen, mit mir kann man über einiges reden, auch persönlich und direkt, neben dem Forum. Das kann man auch nicht mit jedem Kerl. Geh mal zu so nem Autoschrauber mit tollen Felgen und Auspuff und red mit ihm über persönliche Sorgen. Ebenso seh ich im Studium, dass ich anscheinend einen anderen Studienverlauft als die meisten anderen in meinem Studiengang habe.

      Und dann ist es noch eine Wahrnehmungsfrage. 9 von 10 Frauen fahren gut Auto, aber die 10te, die gerade Mist fährt, die fällt mir halt auf, die anderen nicht.

      -JAW
      Hi JAW,

      vielleicht ist das Wort "Logik" in dem ganzen Zusammenhang hier auch nicht passend gewählt (von dir :D ). Ich glaube du verwendest das mehr in einem umgangssprachlichen Sinn, iSv "für mich ist die oder die Schlussfolgerung ganz logisch, für meine Freundin dagegen nicht". Wenn man mal Männer und Frauen mit ähnlicher Qualifikation/ ähnlichem intellektuellen Niveau vergleicht, denken Frauen auch nicht, nicht mal statistisch gesehen, "unlogischer" als Männer. Kann höchstens sein, dass Frauen - statistisch gesehen - eher geneigt sind, ihrem Gefühl/ Instinkt usw zu folgen als Männer. Das hat aber für mich nichts mit Logik zu tun. Wenn eine Frau einen Sachverhalt analysiert, bevor sie eine Handlung daraus ableitet, denkt sie (statistisch gesehen) meiner Erfahrung nach genauso "logisch" wie ein Mann.

      Jaw schrieb:

      Wenn ich nur mal mich angucke. :) Ich bespreche seit geraumer Zeit hier schon die unterschiedlichsten Themen, mit mir kann man über einiges reden, auch persönlich und direkt, neben dem Forum. Das kann man auch nicht mit jedem Kerl. Geh mal zu so nem Autoschrauber mit tollen Felgen und Auspuff und red mit ihm über persönliche Sorgen.

      Ich glaube, auch das hat nicht so wahnsinnig viel mit dem Geschlecht zu tun, sondern mehr mit Erziehung, Niveau usw. Ich kenne jedenfalls auch etliche Männer, mit denen ich mich über solch persönliche Dinge unterhalten kann. Allerdings - das nun habe ich schon "klischeehaft" beobachten können - kommt es immer wieder vor, dass ein Mann nichts damit anfangen kann, wenn eine Frau sich etwas einfach mal bloß von der Seele reden will, ohne gleich die Lösung des Problems anzugehen; und dann hab ich auch bisher statistisch-empirisch festgestellt, dass Männer eher nicht so gern über ihr eigenes Gefühlsleben reden, woraus man als Frau (vielleicht zu Unrecht) den Schluss zu ziehen geneigt ist, der Mann würde über sein Gefühlsleben auch nicht so viel nachdenken (wie eine Frau; wie nötig).

      Muh schrieb:

      Hi Twin,
      das ging mir beim Lesen von Jaws Text ähnlich. Vermutlich sind wir beide einfach Mutanten. :traurig: :crash:


      natürlich!!!
      wie viele Kühe kennst du, die nen PC haben
      und im Internet posten? :rofl: :aetsch2:

      3dweb.no/galleri/stuestolbm/bilder/anim1.swf

      we will fight for bovine freedom
      and hold our large heads high
      we will run free with the Buffalo
      or die.....cows with guns
      :singer:


      ok ernsthaft:
      ich glaube das wurde in diesem Buch von Pease angesprochen:
      (Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken)

      es ist (anscheinend) erwiesen das
      die Chancen das einen Frau ein "männliches"
      oder ein Mann ein "weibliches" Gehirn bekommt
      (die Bauweise die Jaw anspricht)
      dramatisch steigt wenn ein Baby in
      der Embryonalen Phase mit "zu viel"
      des Hormons des anderen Geschlechts in Berührung kommt.
      (Natürlich spielt auch noch Erziehung, soziale
      Faktoren etc rein)

      es gibt in dem Buch auch einen Test ob man ein
      "männliches" oder "weibliches" Hirn hat
      (ich bin in der Mitte gelandet....
      latent schwul :-D)
      wäre echt mal interessant was bei dir
      rauskommt (auch Jaw der sich ja von
      "Stereotyp" Mann unterscheidet und Twi,
      die ja anscheinend auch nicht "normal" :aetsch2: ist)
      vielleicht find ich das Buch wieder.. dann
      poste ich mal die Fragen.......

      Richard schrieb:

      natürlich!!!
      wie viele Kühe kennst du, die nen PC haben
      und im Internet posten? :rofl: :aetsch2:

      3dweb.no/galleri/stuestolbm/bilder/anim1.swf

      :brueller: :brueller: :brueller:
      Aber irgendwie merkwürdiges Englisch da, find ich :nachdenk: und dann wird dauernd von "he" geredet, während ein Tier mit EUTER die Hauptrolle spielt :nachdenk: :nachdenk: naja, bin auch nicht auf nem Bauernhof aufgewachsen ...

      Twi,
      die ja anscheinend auch nicht "normal" :aetsch2: ist)

      Ich HABS gesehen ...! Aber: wer will schon als "normal" gelten, das ist doch LANGWEILIG
      Twin:

      Logik ist ja allgemein der Oberbegriff für Zusammenhänge. Logik ist gewissermassen ein mathematisches, regelbasiertes Verarbeiten von Eingängen. Frei nach dem Motto A oder B, A und B, nicht A, und diese logischen Operatoren.

      Logik ist auch das Anwenden von Algorithmen und Formeln. Welches von 3 Autos kaufe ich? Dann nimmt man bestimmte Merkmale, bewertet die mit Zahlen, gewichtet die, rechnet rum, und bekommt so ein Optimum.

      Um mal meinen Unterschied dazulegen:
      Meine Freundin kann das ganz gut manchmal. Wenn ich sie Frage, wie sie einen Flyer findet, z.B., dann sagt sie meinetwegen "blöd". Dann frag ich warum, na das ist so, das fühlt sie. Andere Leute, die ich kenne, können das Begründen, sowas wie die Farben passen nicht, die Schrift ist zu klein / zu gross, die Positionen sind nicht an den Blicklinien aufgehangen, etc.

      Oder mein Mitbewohner hatte da mal was mit seiner Freundin. Es ist spontan eine Vorlesung ausgefallen und er meinte zu seiner Freundin dann, er könne schon Mittwochs zu ihr fahren. Dann kam irgendwas dazwischen und er sagte, dass er doch erst, wie sonst auch üblich, am Freitag fahren kann. Und er sagte dann, naja, es sei ja kein Verlust. Mit dem logischen Hintergedanken, vorher wäre er erst Freitag gekommen, dann passierten zwei Ereignisse, und danach kam er auch erst Freitag. Zwischendrin gab es temporär die Option, früher zu kommen, die verfiel dann aber auch wieder. Logisch / mathematisch Status Quo. Man ist wieder auf 0. Seine Freundin hat den Spruch aber ganz anders aufgenommen...

      Manchmal brauch ich nur Einkaufen gehen. Die Diskrepanz zwischen dem EInkaufszettel und dem was dann wirklich gekauft wird, kann schon sehr gross sein. Und das war keine Notwendigkeit, also nix von wegen vergessen aufzuschreiben.

      Oder ein anderer Freund hatte mal eine Partnerin, die am sowas in der Richtung sagte wie:
      Ich möchte gerne täglich mit dir telefonieren und reden. Aber ich habe nicht immer was zu erzählen. Aber wenn nur du was erzählst dann habe ich das Gefühl dass du dich nicht für mich interessierst.

      Sowas sind eigentlich meine persönlichen Favoriten, wenns um weibliche Logik geht. DAs kenne ich nur von Frauen, sich zwei Dinge aufzustellen, die sie beide wollen oder nicht wollen, die sich gegenseitig total ausschliessen.

      Oder die schöne Geschichte:
      Junge sitzt vorm PC und kaut auf seinem Kopfhörerkabel rum. Mutter kommt vorbei und sagt "Wenn du weiter auf dem Kabel kaust, holst du dir noch einen Stromschlag". Dann spuckt er das Kabel aus und sie sagt "Ich habe nicht gesagt, dass du aufhören sollst".

      Solche Dinge habe ich auch schon erlebt. Eigentlich fast nur von Frauen. Ohne jetzt genau Logik oder Vernunft zu definieren, das sind auf jeden Fall Fälle von Blödsinn und Unlogik.

      -JAW
      Hm, die ganze Zeit, in der ich jetzt deinen letzten Beitrag gelesen hab, hab ich mir gedacht, du stellst Frauen, allen voran deine Freundin, ja echt als dämlich dar - wollte das aber nicht schreiben, weil es mir doch als zu provokant erschien, und dann schreibst du es doch tatsächlich selber!:

      JAW schrieb:

      Solche Dinge habe ich auch schon erlebt. Eigentlich fast nur von Frauen. Ohne jetzt genau Logik oder Vernunft zu definieren, das sind auf jeden Fall Fälle von Blödsinn und Unlogik.


      Tststs ...

      Was liebst du eigentlich an deiner Freundin, wenn sie dir auf solche Fragen wie mit dem Flyer solche von dir als blöd definierte Antworten gibt??

      Obwohl das Beispiel mit dem Flyer gar nicht so schlecht war, denn darauf wollte ich hinaus: Vielleicht geben Frauen erst mal - so wie auf die Flyer-Frage - eine instinktiv-gefühlsmäßige Antwort ab. Aber die Frauen, die ICH kenne, können dir dann durchaus auch sagen, WIESO sie ein Flyer nicht anspricht. In solchen Jobs gibt es viele Frauen, und die würden sich in der Branche nicht halten, wenn sie in diesem Zusammenhang bloß sagen würden "Ich find den Entwurf echt blöd, kann Ihnen aber nicht sagen wieso".

      Und zu deinem Beispiel mit dem Mitbewohner und der Bemerkung "das ist ja kein Verlust" - das erinnert mich an die Diskussion in dem Thread, wo es darum ging, was passiert, wenn man seinem Freund sagt, "Übrigens, nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit werden wir nicht ewig zusammenbleiben". Solche Bemerkungen finde ich ebenso unnötig wie sie wahr sein mögen.

      Das mit dem Einkaufszettel:
      Wenn man nicht nur das kauft, was man irgendwann mal draufgeschrieben hat, sondern auch was, bei dem einem in dem Moment in dem man es sieht einfällt, dass man es auch gerne haben möchte, dann zeugt das von Flexibilität. Unlogik seh ich da keine.

      Dein vorletztes Beispiel finde ich allerdings auch ein Beispiel für Unlogik. Das hat damit zu tun, dass Frauen die reine, ziellose menschliche/ gesellschaftliche Interaktion wohl tatsächlich im Durchschnitt wichtiger ist als Männern. Und die Frau in deinem Beispiel ordnet das nicht richtig ein.

      Das Verhalten der Frau in deiner letzten Geschichte ist schlichtweg albern. Die Geschichte klingt aber ehrlich gesagt auch erfunden (von einem Mann :D )
      Tweii hat ja schon das Nötige zum Einkaufsbeispiel geschrieben.

      Allgemein: Man kann eine Verstandesleistung einfach nicht dadurch leugnen, dass bei ihr ein logischer Fehler gemacht wurde oder diese Entscheidung ungut ist für die betreffende Person oder was auch immer. Logik und Unlogik verdanken sich immer dem verstandesmäßigen Denken. Daher sollte man auch den Inhalt der Unlogik ernst nehmen und es nicht demjenigen, der unlogisch gedacht hat als Eigenart zuschreiben und ihn somit als Unlogiker abstempeln. Viel weniger arrogant und dafür tausend mal logischer und hilfsbereiter wäre es ihm einfach zu erläutern, warum man seinen Schluss für unlogisch hält bzw. was das für ihn ungute daran ist.

      :boots: Ju-Weh
      Kennt ihr das auch? Jede Woche passiert einem mindestens ein Vorfall einer Art, aber wenn man sich dann erklären muss, dann fallen einem keine Beispiele ein.


      Meine Freundin ist ja nicht mies, weil sie die eine oder andere merkwürdige Denkart hat. Ich wollte jetzt zuerst sagen, ich halte sie nicht für typisch Mädel. Wobei das nicht ganz stimmt, drum sag ich mal, sie hebt sich deutlich in eine mir angenehme Richtung von den meisten Frauen ab, die ich kennen gelernt habe.

      Ich bin dann sicherlich auch eher von einigen "negativen" Mädels geprägtm als dass ich wirklich einen repräsentativen Einblick hatte. Ich müsste 1000 Frauen kennen lernen, um sowas bewerten zu können.

      Es gibt Frauen wie Männer in allen Geschmacksrichtung.


      Da fällt mir aber gerade wieder eines dieser Beispiele ein.
      Vor nem Jahr etwa hatte meine Freundin mit ihrer Katze einen Wurf, 6 niedliche Kittys. An einem Wochenende war eine Freundin da, just an diesem Wochenende wurde ein Kitty sehr still und lethargisch, kurz deutlich krank. Natürlich irgendwie Freitag oder Samstag, natürlich nachts um 23 Uhr oder sowas.

      Was geschah nun? Die beiden Mädels, also meine Partnerin als auch deren Freundin, brachen in (sinnlose) Panik aus. DAs Ding musste zum Arzt, und zwar besser jetzt als gleich. Soweit sogut. Ich hab mich dann ans Internet gesetzt, nach einer Nachts offenen Klinik gesucht, ne Telefonnummer gesucht und so Dinge. Und natürlich jede halbe Minute werde ich unterbrochen "Hast du was" "mach schneller", wodurch es natürlich kein bisschen schneller wird.

      Die haben dann da angerufen und vereinbart, dass wir da hinfahren. So schnell war meine Freundin nie in Schuhen, Jacke und fahrbereit. Und nun stand sie mir in den Füssen "wir müssen los wir müssen fahren die Katze stirbt". Ich wiederum hielt es für angemessen, eine Wegbeschreibung aus dem Netz zu holen, und mir den Stadtplan auch mal eine Minute anzusehen, damit ich weiss, wie ich fahren muss. Denn Nachts im Auto bei Funzellicht und einem Plan aus dem Internet, auf dem keine 3 Strassennamen stehen, kann man nicht gut navigieren.

      Also wollte ich den Weg vorher abklären, während die Mädels wie feuer Druck machten.

      Endlich waren wir dann auch unterwegs und an einer Kreuzung sag ich dann "rechts" und die Freundin meint "links". Dazu sollte ich vielleicht anmerken:
      - Sie kommt aus Frankfurt und kennt sich hier garnicht aus
      - Sie war total aufgelöst
      - Sie hat kaum einen halben Blick auf den Wegplan gesehn
      Ich musste dennoch eine ganze Weile diskutieren, ob wir denn rechts oder links fahren. Sie habe irgendwas mit links gesehen oder so.

      Wir fuhren dann rechts und obwohl ich mehrfach versichert habe, wir seien richtig, war die Freundin zunehmend nervöser und meinte dauernd, wir seien falsch.

      Endete darin, dass wir erst mal umdrehten und dann aber zu einer Tankstelle gefahren sind um dort in den Plan zu gucken und zu fragen.

      Und? Wir waren richtig, die ganze Zeit, wir hätten nur noch 1 km weiter geradeaus fahren müssen.

      Da habe ich auch gekotzt, am laufenden Band. Wenn mein Tier krank ist, dann möchte ich das schnell zum Arzt bringen. Schnell im Sinne von geplant, organisiert, effizient und zielstrebig. Aber die beiden Mädels wollten eher schnell im Sinne von wie die Hennen rumrennen, hauptsache irgendwas irgendwohin. Die wären ins Auto und ziellos bei Nacht durch die Stadt gefahren, nich tmal fähig, wen zu fragen, denn um die Zeit ist keiner da, der eine offene Tierklink kennt.

      Das ist auch eines meiner Lieblingsbeispiele, wie sich genau dann, wenn man sie braucht, auch die letzte Vernunft aus manchen Köpfen verabschiedet.

      Planloses handeln bei Panik ist aber keine Frauensache generell, wobei man aber die Dringlichkeit unterscheiden muss. Bei Katastrophen weiss eh keiner mehr, was er macht. Einige Mädels die ich kennen gelernt habe hatten aber die Tendenz schon bei sehr einfachen Dringlichkeiten durchzudrehen.

      Das ist ein Ding, was meine Freundin auch kann. Schon bei kleineren dringlichen Sorgen durchdrehen. Aber auch nicht generell, in der Arbeit ist sie Souverän. Nur zu Hause nimmt sie wenig davon mit :)

      Sie hat mir das begründet, dass, wenn ich da bin, bin ich der Partner und der starke, ruhende Pol, und dann schaltet sich bei ihr die Notwendigkeit zur Vernunft aus und sie verlässt sich auf mich und dreht einfach durch. Wenn ich hingegen nicht da bin, übernimmt sie selber den Job des Zugpferds.


      Viele Beispiele gibt es nur im Kleinen. Das sind Dinge wie
      "Ich will Duschen, aber dazu müsste ich aufstehen und das will ich nicht". Das kennen wir allerdings alle, sowas in der Kategorie.

      Aber das ist genau die Marke, die ich halt öfter erleben durfte.

      Achja, da fällt mir wieder was ein.
      Mein Mitbewohner und seine Partnerin, zu der Zeit Partnerin. Wir waren zusammen mit nem dritten Kumpel in Leipzig auf einer Messe und wollten dort Samstag Abend weg.
      Wir waren Freitags zuerst da, haben dann alles schon gesehen und sind sogar früher gegangen. Anstelle von Samstag Abend wollten wir dann Freitag Abend zurück. Und meinen Mitbewohner wollten wir in Jena bei seiner Freundin abliefern, praktisch auf dem Weg.

      Jetzt ruft er sie an von wegen Schatz ich komm früher geht das?
      Sagt sie ja ok bis dann.
      Später meldet sie sich, eigentlich wollte sie ja ins Kino mit einer Freundin, das geht jetzt aber nicht, da sie ja zu Hause sein muss um ihn reinzulassen und das sei ihr ja eigentlich garnicht recht sie wollte ja ins Kino.

      Das sagte sie uns dann etwa 1 Stunde später erst. Da hab ich mir schon an den Kopf gefasst. Beim ersten Anruf wars so etwa 15 Uhr und wir dachten dann, wir haben noch Zeit, wir gucken noch ne DVD. Während dem Film dann die Meldung, sie wollte ja ins Kino. Wären wir direkt gefahren, wären wir noch lange vor dem Kino dagewesen, sie hätte ihn reingelassen und wär dann mit ihm oder ohne ihn ins Kino.
      Jetzt ging das kaum noch, nun wars zu spät um rechtzeitig da zu sein. Wir haben uns dennoch beeilt um zeitig da zu sein.

      Am Ende kam dann von ihr ein Statement, eigentlich hatte sie doch garnicht so Lust auf die Freundin an dem Tag und wollte dann doch nicht ins Kino.

      Ja sorry, bei sowas greif ich mir an den Kopf.


      Nundenn, bleibt nur zu sagen
      Ich liebe meine Freundin, weil sie eben in weiten Zügen nicht so ist. Sie denkt anders als ich, aber beide Versionen funktionieren bisher, alleine und miteinander. Sie leidet unter mir sicher genauso, wie ich unter ihr. Wie sie alleine "Informatiker" sagt, wenn ich mal wieder mit der Logikkeule kam. Wir haben beide unsere Macken. Und manchmal maul ich sie dann auch an, oder lach sie aus, oder zieh sie damit auf, wenn sie irgendeinen Blödsinn verzapft. Und das beruht stark auf Gegenseitigkeit.

      Ich glaub, was für mich da entscheidet, ihre "Unlogiken" haben keinen Einlfuss auf die Beziehung oder das Miteinander. Viele andere "Unlogiken" die ich erlebt habe kamen von Partnerinnen meiner Freunde. Dort wurden Beziehungsprobleme regelrecht selbst kreiert, haben Ärger in der Beziehung gemacht und haben teilweise sogar zur Trennung beigetragen. Es ist halt ein Unterschied, ob man mir nur nicht sagen kann, was am Flyer nicht okay ist, oder ob man verdrehte Probleme schafft und damit die Beziehung zerstört.

      Ich sag nur "ich will mit dir telefonieren aber hab nix zu sagen und nur dir zuhören will ich auch nicht". Ja was willst du denn?

      -JAW