Zum ersten Mal geschlagen

      aber dafür muss man das auch WOLLEN !!
      ... und können. Ich hab vor Jahren als Trainerin gearbeitet und in einem Kurs jemanden gehabt, der sich sein Hirn weggekokst hat. Koks, Alkohol, Nutten. Ein sehr attraktiver Mann (dunkelhaarig, braune Augen) in seinen guten Momenten charmant, großzügig, unterhaltsam, originell. In seinen schlechten Momenten - und es konnte rasant umschlagen - aggressiv, misstrauisch, überempfindlich, sich komplett selbst überschätzend. Er musste bei mir eine Prüfung machen und dachte, da er sich für Einstein hielt, er würde mit Glanz und Gloria bestehen. Statt dessen fiel er durch wie Donald Duck. Tat seinem Ego gar nicht gut...
      *lacht*

      Jepp.....sowas kenne ich auch.

      Ich arbeite immer noch als Trainerin.......und kenne diese vermeintlichen Einsteins, Dagoberts und Clooneys zur Genüge.

      U.a. rührt daher auch meine "Männerfeindlichkeit", da ich sooo oft erlebt habe, dass sich diese Typen für die Krone der Schöpfung, klug, attraktiv, gebildet etc. hielten und im Endeffekt, wenn die Maske fiel, doch nur ziemlich arme Würstchen waren.

      Können kommt von Wollen und Wollen beginnt im Kopf, dumm nur wenn der nur ne Hohlraumversiegelung ist.

      Xa
      Um mal die Brücke zu Granadas Freund zu schlagen: Du hast bestimmt auch schon die Erfahrung gemacht, dass gewissen Menschentypologien sich immer gleich verhalten. Typus A tut etwas, und Du weißt schon, dass er dann seiner Struktur entsprechend auch dieses und jenes tun wird. Da ist das Leben sehr wenig originell. Wenn nun Granandas Freund der konfliktvermeidende Typus ist, der alles in sich hineinfrißt , sich ohnmächtig fühlt und seine innere Zerrissenheit nicht vernünftig verbalisieren und konstruktiv lösen kann, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder zuschlagen. Es sei denn, er unternimmt sehr bewußt Anstrengungen der Selbstveränderung, um diese Mechanismen zu durchbrechen.
      Klar.

      Stimmt, dafür müsste er aber für sich erkennen, dass er Konflikttyp A ist, und verstehen, dass er immer erst Probleme anstaut und dann, letztendlich, aufgrund von HIlflosigkeit und der angestauten Komplexität der Probleme, explodiert. Und damit zu einer Gefahr für Andere, sprich seine Partnerin werden kann/wird, wie auch immer.

      Das würde bedeuten, dass er erstmal an sich arbeitet, an seiner "Konfliktbewältigungsmentalität". Er müsste im Grunde erstmal seine Persönlichkeit, seine Denkstruktur ändern, um dann seine Probleme strukturiert in Angriff nehmen zu können.

      Granada könnte ihn in soweit unterstützen, dass sie bei Problemen dahin gehend unterstützt, dass sie ihm dabei hilft, wenn es schwierig wird, von "Gefühl ausleben" auf "Gehirn einschalten" umzuschalten und Probleme stückweise anzugehen.

      Sicherlich hilft es, wenn er nicht mehr "den Berg" Probleme sieht, sondern anfängt, die Masse in Einzelheiten zu zerlegen. Wahrscheinlich ist es hilfreich, wenn er alles erstmal verbalisiert und nicht anstaut, um dann schon festzustellen, dass einige Dinge gar nicht so dramatisch bzw. recht leicht lösbar sind.

      Und dann müssen die Probs nacheinander, je nach Dringlich- und Wichtigkeit, bearbeitet und gelöst werden.